Dein Abenteuer beginnt hier!

Teaserbild: Dein Abenteuer beginnt hier – Eine kurze Chronologie der Ereignisse zur tapir Testtour 2016

Dein Abenteuer beginnt hier - Eine kurze Chronologie der Ereignisse zur tapir Testtour 2016

Wer hätte es gedacht: In diesem Jahr hatten die Orga-tapire Ander und Carsten alles so geplant, dass es direkt vor unserer Haustür losgehen konnte. Perfekt! 150 km Radstrecke lagen vor den 17 tapiren, die am langen Wochenende vom Neuseenland aus eine Runde übers nachbarliche Burgenland drehten. Dass dabei nicht nur Radeln auf dem Programm stand, sondern es auch als Überraschungseinlage hoch hinaus ging – Schwindelgefühle inklusive – ließ die traditionelle Testtour wieder zu einem Highlight werden. Doch seht und lest selbst, was uns zur Halloweenausfahrt der tapire alles passiert ist!
Samstagmorgen, pünktlich 8:30 Uhr fuhr das erste tapir-Rudel los. Alle 11 hatten ihre Räder mit viel Testequipment beladen und der Himmel weinte auch kurz ein paar Freudentränen zum Abschied. Das „Arbeitsrudel“, das nach Ladenschluss hinterherfahren würde, blickte immer mal wieder sorgenvoll gen Himmel – würde die erste Gruppe trockenen Rades am Blütengrund ankommen?


Gegen 14 Uhr traf die erste Gruppe dann auch im Tagesziel ein. Das Wetter hatte gehalten, vom fiesen Gegenwind einmal abgesehen. So war genügend Zeit, um nicht nur das abendliche Lagerfeuer vorzubereiten. Beim Team „Frühstarter“ standen der Zeltaufbau und die Auseinandersetzung mit den Modellen von Hilleberg, Rejka, Wechsel, MSR und Nemo im Vordergrund. In der Zeit hielten die tapire vom Team „Bahnjoker“ unsere Kunden im Geschäft bei Laune.

Mit Einbrechen der Dunkelheit standen Samstagabend alle Zelte, das Feuer wärmte und diverses Küchenequipment kam zum Einsatz. In Leipzig schloss der Laden seine Türen und mit der Regionalbahn fuhren die verbliebenen sechs tapire mit vier Rädern und einem Tandem nach Naumburg hinterher. Alle waren wieder vereint! Nach dem Essen wartete ein Fahrradquiz auf alle. In Deutschland gibt es schon sehr eigene Verkehrsregeln und Auslegungen. Hättet ihr beispielsweise gewusst, dass ein Hund an der Leine neben dem Fahrrad laufen darf, wenn das Tier verkehrstauglich ist? Oder, dass ab einer Gruppe von 16 Radfahrern die komplette Gruppe als Verband, dabei bei Bedarf auch zu zweit nebeneinanderfahrend, eine Kreuzung bei Rot überfahren darf, wenn der führende Teil der Gruppe noch bei Grün losgefahren ist?

Erste Proteste zum Aufstehen am Sonntagmorgen spätestens 7 Uhr konnten schnell im Keim erstickt werden – wir durften ja dank der Zeitumstellung eine Stunde länger schlafen.


Sogar einigermaßen pünktlich ging es am Sonntagmorgen zurück in Richtung Heimat. Die ersten Schweißausbrüche gab es bei der Fahrt aus dem Saaletal heraus: Der Anstieg bei der Schönburg hatte es vor allem für unsere Nichttourenradler in sich. Ein leichtes Auf und Ab sollte uns auch den Rest des Tages begleiten, der dann sogar noch richtig schön wurde mit blauem Himmel und Sonnenlicht auf buntem Herbstlaub. Nach 65 Kilometern wurden dann die ersten tapire etwas unruhig: Sollte es nicht zum Hainer See auf den Zeltplatz gehen? Aber da hätte man doch hier abbiegen müssen…!?

Doch die Orga-tapire hatten so was von dicht gehalten, denn der Endpunkt war nicht der Zeltplatz am Hainer See, sondern die Halde Trages mit ihrem 30 m hohen Aussichtsturm. Dort erwartete uns nicht nur ein aussichtsreicher Platz zum Zelteaufschlagen. Holger, ein Ex-tapir, war mit seiner Crew (Seilzugangstechnik) vor Ort und verriet, wie der Montag am Turm ablaufen würde. Um es schon mal vorwegzunehmen (ohne den Ereignissen vorzugreifen): Es wurde grandios! Den Abend beschloss, nachdem sich alle gestärkt hatten, ein nicht ganz ernst gemeintes tapir-Quiz und die Outdoorvariante von Stadt-Land-Fluss mit Kategorien, wie „unverzichtbares Ausrüstungsteil“ und „Outdoor-Hersteller (von dem wir mindestens ein Produkt im aktuellen Sortiment haben)“. Nebel zog vom Tal hoch, die Nacht versprach nicht nur feucht zu werden, sie wurde es auch, wie ihr demnächst in den Zelttestberichten nachlesen werden könnt.

Der Montag stand dann ganz im Zeichen von Kletterausrüstung. Das hatte zwar nicht viel mit Radfahren zu tun; es war aber für alle tapire interessant und spannend, sich mit unseren Sicherungsgeräten, Aufstiegshilfen und Abseilgeräten im Vergleich auseinanderzusetzen. Na, und die Seilrutsche, die Holger gespannt hatte, wollten sich nur die wenigsten entgehen lassen!


Vor dem Losfahren nach Leipzig zurück gab es dann auch schon die erste Auswertungsrunde. Gegen 18 Uhr waren dann alle wieder zu Hause. Ein Vorteil, wenn man nicht erst kilometerweit wegfährt, um die Tour zu starten, wenn das Abenteuer direkt vor der Haustür beginnt. Jetzt rauchen die Köpfe, Testberichte wollen geschrieben und Fotos zugeordnet werden. Doch dazu später mehr!

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