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Teaserbild: Hillebergschulung auf dem Zeltplatz Leipzig-Mitte

Hillebergschulung auf dem Zeltplatz Leipzig-Mitte

Der Zeltplatz Leipzig-Mitte hat seit März seine Türen wieder weit geöffnet – die neue Zeltsaison steht vor der Tür und viele neue mobile Häuser warten darauf, in Augenschein genommen zu werden. Zu Beginn dieser Woche war Rene Guba von Hilleberg für zwei Tage zu Gast im tapir, um uns mit den Neuheiten aus Schweden vertraut zu machen oder altbekanntes Wissen wieder aufzufrischen. Dabei ging es nicht nur um die neuen Modelle der Saison 2012, sondern auch um Vergleichsmöglichkeiten für einzelne Modelle und Tuning-Optionen für bekannte Hilleberg-Klassiker.

Aufmerksame tapir-Kunden konnten in den letzten Tagen auffällige Aktivitäten auf dem Zelplatz Leipzig-Mitte beobachten – 10 tapire hatten sich dort versammelt, um einmal um unsere Hilleberg-Zelte herum und mitten hindurch zu „krabbeln“ und sie auf Herz und Nieren aus der Nähe zu prüfen.  Im Mittelpunkt standen am ersten Tag die neuen 3-Jahreszeitenzelte:  Anjan 2 und 3 (Tunnelvarianten) und Rogen (Kuppelvariante) mit ein paar Veränderungen im Design, die zeigen, dass die Produkdesigner von Hilleberg auch nach mehr als 40 Jahren Zelterfahrung den Blick für’s Detail noch nicht verloren haben. Testberichte in den kommenden Wochen werden sich verstärkt mit diesen Neuerungen auseinandersetzen.


Neu im tapir und auf dem Zeltplatz schon erhältlich ist das Zubehör, um das eigene (oder noch zu kaufende) Zelt zu modifizieren und an unterschiedliche Wetter- und Reisebedingungen anzupassen. Lange und ausführlich wurden Sinn und Unsinn von Tuning-Möglichkeiten diskutiert. Dazu gehören für Extrembedingungen (sturm- und wintererprobt) die doppelten Gestängebögen und Footprints.  Auch Grammjäger können an ihren Zelten etwas verändern: Auf der Insel – so heißt es – zeigt sich der Engländer ganz gewichtsbewusst, indem er das Akto gern als 2-Personenzelt nutzt. Dazu lässt er das Innenzelt zu Hause, ist nur mit Außenhülle und eingehängter Zeltunterlage auf Tour und  spart 200g sowie ein zweites Akto für den Mitreisenden. Wer es also etwas kuscheliger mag… 🙂

Ebenfalls neu im tapir sind die Notunterkünfte von Hilleberg: Als Wetterschutz gut einzusetzen sind sowohl der Bivanorak als auch der Windsack. Ersteres ist eine Kombination aus Biwaksack und Anorak mit Arm- und Beinöffnung (bei Bedarf nutzbar) für den Solo-Trekker; letzteres ist ein Windschutz für bis zu 3 Leute. Dieser Windsack besteht aus Zeltmaterial und schützt v.a. bei starkem Wind vor Auskühlung und den daraus resultierenden Folgen – und das sowohl bei Pausen als auch als Notbiwak, wenn die Dunkelheit ein Weitergehen verhindert.

Alles in allem haben die zwei Tage Schulung und das Testen der Möglichkeiten gezeigt, dass die Zeltmanufaktur Hilleberg zu Recht einen exzellenten Ruf hat. Sie bietet handgefertigte Zelte für (fast) alle Gelegenheiten und Einsatzgebiete mit Liebe zum Detail. Und das Schöne ist: Auf dem Zeltplatz Mitte können alle Zeltmodelle und das Zubehör selbst in Augenschein genommen und natürlich auch erworben werden. Mein Hilleberg Keron-Zelt, mit dem ich zur Zeit unterwegs bin, ist übrigens von Sirley Pakkonen genäht.

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