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Teaserbild: Johannes aus dem DAV-Kader berichtet über seinen Trip nach Fontainebleau

Johannes aus dem DAV-Kader berichtet über seinen Trip nach Fontainebleau

Ich war dieses Jahr eine Woche im französischem Bouldergebiet Fontainebleau und möchte euch erzählen, wie es war. Am Ostersonntag ging es für eine Woche dorthin. Von Leipzig braucht man – je nach Verkehrslage und Auto – etwa elf bis zwölf Stunden. Wir kamen abends am Campingplatz Les Pres bei dem schönen, kleinen Städtchen Grez-sur-Loing an.

Nach einer kalten Nacht ging es am nächsten Morgen auch direkt mit dem Bouldern los. Pads in den Kofferraum und ab nach Rocher aux Sabots. Man merkt schnell, dass Fontainebleau ein besonderes Bouldergebiet ist. An jedem Block finden sich hier andere Bewegungen. Besonders die Tritte sind in den ersten paar Bouldern ungewohnt, aber mit etwas Übung ging das schon 😉

Am zweiten Tag waren wir im selben Gebiet und ich probierte hartnäckig Jet Set (fb 7a/7a+), leider sollte es einfach nicht sein. Es scheiterte am Kantenzug zum Ausstieg. Ausstiege sind in Fontainebleau die Regel und man hat die Touren meist erst getopt, wenn man oben auf dem Block sitzt.

Am dritten Tag gönnte ich mir einen Tag Pause in Paris. Wir waren beim Eiffelturm, beim Louvre und bei Notre- Dame. Die ganzen Touri- Sachen …

Den vierten Tag verbrachten wir im Gebiet l`Elephant. Dort boulderte ich meine erste Fontainebleau- 6c und wir bestiegen den Elefanten. Der fünfte Tag war für mich wahrscheinlich der erfolgreichste. Wir waren in zwei Gebieten (Franchard Isatis und Franchard Cusinier) und ich boulderte zwei 7a ́s (Bizzare Bizzare und Doubel Dyno).

Am letzten Tag ging es dann in ein für uns sehr gut zu erreichendes Gebiet, Bas Cuvier. Vom Parkplatz aus läuft man eine Minute bis zu den ersten Boulderblöcken. Hier boulderte ich noch zwei 6c’s. Anschließend fuhren wir gezwungenermaßen wieder Richtung Leipzig.

 

Etwas zu Fontainebleau im Allgemeinen: Es ist ein wirklich lohnendes Gebiet mit sehr netten Boulderern aus allen Nationen. Ich habe mit Spaniern, Franzosen, Italienern, Amerikanern… gebouldert. Die Stimmung ist einfach super, man versteht sich mit jedem sehr gut und kann selbst mit geringen Englischkenntnissen angenehme Bekanntschaften schließen. Einen riesen Dank möchte ich hier Maxim Foygel widmen, der mich kostenlos von Leipzig nach Frankreich und zurück mitgenommen hat – sicherlich nicht selbstverständlich. Auch ein fettes „Merci!“ an die Gruppe rund um unseren Kadertrainer Leonid Nazarov, die mich mit in ihre Camping-/Bouldergemeinschaft integriert hat. Die Tage und vor allem die Abende mit euch waren super! Es war eine richtig schöne Woche und es bleibt mir nur zu sagen: Wenn ihr überlegt, nach Fontainebleau zu fahren, macht es einfach – es lohnt sich!

 

 

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