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Teaserbild: Neues von den Kletterkids vom DAV Leipzig – Bilder und ein Kurzbericht vom 6. Lead-Wettkampf in Dresden

Neues von den Kletterkids vom DAV Leipzig – Bilder und ein Kurzbericht vom 6. Lead-Wettkampf in Dresden

Im DAV Sachsen wird sehr viel Wert auf Nachwuchsarbeit und damit auch auf eine zielgerichtete Förderung im Klettersport gelegt. Während es draußen ungemütlich kalt und nass ist, kommt jetzt die Hallensaison so richtig in Gang und die Kids können sich in zahlreichen Wettkämpfen verteilt über ganz Sachsen untereinander messen. Auch im DAV Leipzig gibt es mehrere ambitionierte Klettersportgruppen, die von tapir-Seite seit mehreren Jahren auf ihrem Weg unterstützt und begleitet werden. Und nicht nur deshalb sind wir auch neugierig, wie sich die Leipziger Kletterkids bei ihren Wettkämpfen so schlagen.

Die letzte Chance dazu gab es am vergangenen Wochenende, als der DAV Sachsen zum 6. und letzten Lead-Wettkampf der Saison die Kinder- und Jugendklassen nach Dresden eingeladen hatte.

 

Klettern und Bouldern boomt – und das nicht erst, seitdem das IOC beschlossen hat, das Wettkampfklettern ins Olympische Programm von Tokio 2020 aufzunehmen. Das ist nicht ganz unumstritten, doch dazu wollen wir an anderer Stelle die Trainern der Kader des DAV Leipzig zu Wort kommen lassen.

Alle, die sich im Wettkampfklettern auskennen, können diesen Absatz einfach überspringen. Für alle Nichtkletterer sei ganz kurz und vereinfacht erklärt, worum es bei den drei Disziplinen im Wettkampfklettern eigentlich geht, also: Worin unterscheiden sich Bouldern, Speed und eben Lead?
Beim Bouldern wird ohne Seil in Absprunghöhe geklettert, während es beim Speed – wie es der Name schon vermuten lässt – um maximale Geschwindigkeit geht. Es gewinnt derjenige, der am schnellsten am Seil gesichert eine 15 m hohe Wand überwindet, fast schon hochspringt. Also eine schnelle Aneinanderreihung von Dynamos (dynamischen Kletterzügen). Hinter der Bezeichnung Lead verbirgt sich eher das klassische Klettern, heißt: am Seil sturzfrei im Vorstieg an bis zu 20 m hohen Wänden zu klettern. Zum Bewältigen der Route ist ein Zeitlimit festgesetzt. Kommt keiner bis ganz nach oben, hat derjenige gewonnen, der von allen am höchsten geklettert ist. Die Schwierigkeiten variieren entsprechend der Altersklassen, um Sturzfolgen zu minimieren. Um also die Kids keinen Risiken auszusetzen, klettern die Jüngeren nicht im Vorstieg, sondern Toprope-gesichert.

Für Tokio haben sich die Verantwortlichen für das Wettkampfformat „Olympic Combined“ entschieden, einen Dreikampf, der auf allen drei Disziplinen beruht. Die ersten nationalen Wettkämpfe dazu soll es ab 2018 geben. Schauen wir mal!

Als letzte Station des Kletterjahrs 2017 ging es nach Dresden ins XXL. Unter den 72 Teilnehmern waren auch 16 Kletterkids des DAV Leipzig vertreten. Dabei finde ich es immer wieder faszinierend, dass im Kinder- und Jugendbereich mehr Mädels an den Start gehen (40 Mädels/32 Jungs insgesamt; aus Leipzig waren es jeweils 8 Starterinnen und Starter). Der Wettkampf selbst war die letzte Station der diesjährigen Cupserie in den Atersklassen C-F, wobei die Gesamtsieger und die Reihenfolge der Ranglisten aus den besten vier Ergebnissen ermittelt worden sind.

Dank der Arbeit der ehrenamtlichen Trainer und Betreuer und dem Engagement der Eltern hat sich Leipzig unter den Kletterleistungszentren in Sachsen neben Dresden, Chemnitz und Zittau etablieren können. Die kontinuierliche Arbeit der vergangenen Jahre zahlt sich aus, was anhand der Platzierungen sowohl in Dresden als auch in den Ranglisten gut nachzuvollziehen ist.

Mit 6 Podestplätzen, darunter zwei ersten Plätzen durch Kaja (weibliche Jugend C) und Thorben (männliche Jugend E), kehrten die Leipziger am Wochenende aus dem XXL zurück. Und der Blick in die sächsische Rangliste zeigt, dass sich 11 Kletterinnen und 9 Kletterer im Jahresverlauf bei Wettkämpfen haben platzieren können. In allen 8 Startklassen sind Leipziger Kletterer an den Start gegangen. Am Ende wurde Kaja, die als Einzige aus Leipzig bisher den Sprung in den sächsischen Landeskader geschafft hat, ihrer Favoritenrolle gerecht und stand gemeinsam mit Max jeweils in der entsprechenden Altersklasse in der Rangliste ganz oben. Doch nicht nur sie erreichten vordere Plätze: Arvo und Jill-Marleen beschließen ein langes Wettkampfjahr auf auf dem zweiten Platz, während Mauritz und Hannah auf den dritten Platz kletterten. Daneben gibt es für die Leipziger noch weitere vordere Plätze – alles Ergebnisse, die einen perfekten Ansporn für das kommende Kletterjahr geben können.

Glückwunsch den Siegern und Platzierten und allen, die sich dem Wettkampf gestellt haben.

Anne und Marie haben uns auch noch ein paar schöne Bilder vom Wettkampfgeschehen in Dresden mitgebracht – für alle, die nicht dabei sein konnten oder sich das Ganze noch einmal vor Augen führen wollen. Die kompletten Ergebnisse zum Sächsischen Jugendwettkampf und zum Endstand im Sächsischen Jugendcup findet ihr wie immer hier auf den Seiten des DAV Sachsen. Wir sehen uns an der Wand!

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