Absolutes Lieblingsteil: Ortovox Fleece Hoody

Drei Jahre ist es nun schon her, dass mir der Fleece Hoody von Ortovox ins Auge gefallen ist. Kaum hatte ich die Jacke angezogen, gehörte sie zu meinen Lieblingsteilen und wir bilden vor allem im Herbst und im Frühjahr eine untrennbare Einheit. Der Hoody verbringt nicht viel Zeit auf dem Bügel, gerade jetzt ist er eigentlich fast täglich im Einsatz, und das sowohl im Alltag als auch unterwegs auf Touren. Der Hoody hat eine sehr gute Passform und sieht man vom Schriftzug “merinowool inside” ab, der sich fast vollständig am Arm gelöst hat, sieht die Jacke auch nach x mal waschen wie neu aus. Das macht den Fleece Hoody zu (m)einem perfekten Begleiter als Zweitschicht in der kalten Jahreszeit.

Ein sogenannter Second Layer soll als Isolationsschicht bewirken, dass auf der einen Seite der Körper nicht überhitzt und man auf der anderen Seite nicht auskühlt. Davon ausgehend sollte der Fleece Hoody bei mir einen größeren Temperaturbereich abdecken, sodass ich ihn vom Herbst bis zum Frühjahr nutzen kann, entweder als Außenjacke oder als Zwischenlage mit genau den gerade benannten Eigenschaften.


Wir wissen, dass Wärme vor allem über den Kragen, den Bund und die Ärmel verloren gehen kann. Die Designer von Ortovox haben mit viel Liebe zum Detail darauf geachtet, dass so wenig Wärme wie möglich darüber abgegeben wird. Obwohl der Hoody eine fest angesetzte Kapuze hat, schließt der Kragen hoch ab, auch ohne dass die Kapuze zum Einsatz kommt. Natürlich schützt eine weiche Zippergarage den Kinnbereich vorm Kratzen des Frontreißverschlusses. Die Ärmel und der Saumbund sind elastisch eingefasst, das sieht durch den Farbkontrast nicht nur gut aus, sondern verhindert auch Wärmeverlust, auch wenn der Bund nicht weitenregulierbar ist. Die Jacke liegt schnittbedingt eng am Rücken- und Gesäßbereich an, damit gibt es auch dort keine Kältebrücken.

Ein weiteres Designhighlight: die Handgamaschen. Die Daumenschlaufen sehen nicht nur cool aus. Im Herbst sorgen sie für zusätzliche Wärme am Handgelenk; wird es kälter, bilden sie zusammen mit Handschuhen eine perfekte Isolationseinheit. Sollten beispielsweise beim Eisklettern die Ärmel der Hardshell-Jacke nach oben verrutschen, bleibt die daruntergezogene Handgamasche an Ort und Stelle. Kalte Luft und Schnee haben so kaum eine Chance, bis zum Handgelenk durchzudringen.


Der Ortovox Fleece Hoody ist eine kuschlige, warme Fleecejacke. Das angeraute Material fühlt sich fantastisch an, und das, obwohl ich eine Wollmimose bin und der Hoody einen hohen Merinowollanteil auf der Innenseite hat. Auch auf Tour macht sich der Fleece Hoody einfach nur gut: Der Tragekomfort und das Klima stimmen einfach. Der Körper wird am Berg gut warm gehalten und bei einer Pause schwitzt man nicht so schnell. Und die Tourenpartner freut es, dass die Jacke bei schweißtreibenden Aktivitäten geruchsneutral bleibt. Die Jacke ist weder zu weit, eher körpernah und dabei nicht bewegungseinengend geschnitten, auch die Ärmellänge passt perfekt. Damit ist auch der Schnitt so, dass der Hoody auch problemlos unter einer Hardshell getragen werden kann, wenn es richtig nass wird von oben. Feuchten Nebel und leichten Nieselregen kann der Fleece Hoody ab, die Regenjacke kommt erst zum Einsatz, wenn es wie aus Eimern schüttert oder stundenlanger englischer Landregen alles durchnässt.

Ich habe mich beim Fleece Hoody für eine neutrale Farbvariante entschieden, in der nur das Blau der Ärmeltasche und der kontrastierenden Nähte und Saumabschlüsse optischen Hingucker bietet. Das Design ist Ortovox-typisch lässig; in der schwarzen Farbkombination überzeugt der Kapuzenhoody durch ein auf den ersten Blick schlichtes, aber konsequent funktionelles Design. Die aktuellen Farbvarianten des Fleece Hoody und des Zip Neck Hoody hingegen sind echte Eyecatcher. Die Außenseite ist glatt verarbeitet und für ein Fleece gut abriebfest. Der Elastananteil der Jacke sorgt dafür, dass der Hoody jede Bewegung mitmacht, wobei eben auch zusätzlich sowohl die Daumenschlaufen als auch die elastischen Armbündchen verhindern, dass die Fleecejacke bei Bewegungen verrutscht.


Der Fleece Hoody avancierte auch bei anderen tapiren zum Lieblingsteil. Im Gegensatz zu meiner Frauenvariante haben die Männer eine aufgesetzte Brusttasche in den Kontrastfarben und eine etwas andere Schnittführung. Auch bei ihnen ist die Schrift nur noch teilweise erkennbar, ohne dass das Lösen der Buchstaben eine Auswirkung auf die Funktion der Jacken hat. Wir sind uns einig, dass die Kapuzenjacke genau die Erwartungen erfüllt, die man an eine Isolationsschicht stellt. Natürlich lässt sich das Schwitzen auch bei den Ortovoxteilen nicht ganz vermeiden, das gehört beim Bewegen einfach mit dazu. Das Gute an der Merinowollinnenseite ist, dass die Jacke auch im feuchten Zustand noch weiter wärmt. Damit überzeugt die Jacke nicht nur auf Tour, auch im Alltag mögen wir sie nicht mehr missen und das nicht nur, während wir im tapir auf der Ladenfläche für euch da sind. Ich hoffe, dass mir der Fleece Hoody von Ortovox noch viele Jahre erhalten bleibt.

 

 

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