Zwei tapire zu Gast bei THULE in Schweden

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planet tapir tapir aktuell stefan | 16. März 2016

Bernd und Stefan sind der Einladung von Thule zu ihrem Firmensitz nach Schweden gefolgt und hatten zwei Tage lang die Gelegenheit, sich mit den auch für uns teilweise noch sehr neuen Produkten auseinanderzusetzen. Neben vielen theoretischen Erklärungen konnten sie sich auch im Testcenter umsehen. Und ist man schon einmal in Schweden, dann geht es auch raus in die Natur direkt vor der Haustür. Um diese Jahreszeit hieß das natürlich: ab in den Schnee! Doch lest selbst, was die beiden tapire in Schweden so alles erlebt haben.

Wenn THULE nach Schweden einlädt, lässt man sich nicht lange bitten. So hatten Bernd und ich die Chance, am Technical Backpack Event in Hillerstorp in Småland teilzunehmen.


Ziel der zweitägigen Veranstaltung war, es die „Technical Backpacks“, also die Touren-/Trekking- und Wanderrücksäcke besser kennenzulernen sowie mehr über die Firma THULE zu erfahren, die im Outdoorbereich noch nicht so weit verbreitet ist.

Im Stammwerk von THULE in Hillerstorp begrüßte uns CEO Magnus Welander nach einem kurzen Lunch mit einem Gastgeschenk :) . Wir bekamen einen kurzen Einblick in die Firmenphilosophie und erfuhren den Grund, warum THULE jetzt auch noch ins Outdoorgeschäft drängt. Die Antwort liegt auf der Hand: „Bring your life“! THULE möchte ein Gesamtpaket für jeden Outdoorbegeisterten schnüren, angefangen vom Dachgepäck-/Fahrradträger über Fahrradanhänger und Radtaschen bis hin zu Rucksäcken und Kindertragen. Dabei sollen absolut keine Abstriche bei Qualität und Funktionalität gemacht werden – Premium eben! Wie und ob dies mit der Rucksackkollektion erfolgreich klappt? Davon sollten wir uns selber ein Bild machen.

Die ca. 60 eingeladen Gäste aus ganz Europa wurden in 10 Gruppen eingeteilt und abwechselnd an verschiedene Stationen geführt. Wir bekamen einen Einblick in den Alltag des „THULE Test Experience Center“ und das Stammwerk, in dem vorwiegend Einzelteile für die Dachgepäckträger gefertigt werden. Vor allem im „Testlabor“ strotzt das Unternehmen vor Know-how und Erfahrung. Es können vor Ort sämtliche DIN- und ISO-Tests nachvollzogen werden und diese Normwerte werden von denen, die sich THULE selbst auferlegt, teilweise um mehr als 20 – 30 % übertroffen. Darunter zählen: Langlebigkeitstests sowie Abrieb, UV-, Reiß- und Stoßfestigkeit, Wasserdichtigkeit und viele andere. Darauf ist man zu Recht stolz und gewährt resultierend daraus beispielsweise 5 Jahre Garantie auf die Rucksäcke.


Anschließend bekamen wir alle Rucksäcke genauestens vorgestellt und konnten in Ruhe probieren. Jede Frage wurde beantwortet und am praktischen Objekt vorgeführt. So manches Detail verblüffte die Teilnehmer. Da hatten wir gedacht, dass die Innovationsmöglichkeiten bei Trekkingrucksäcken erschöpft seien, doch THULE hat sich einige clevere Lösungen einfallen lassen. Gern zeigen wir euch im tapir die Unterschiede!

Nachdem wir alle Stationen durchlaufen hatten und vom Input über kleine und große Tages-, Trekking- und Tourenrucksäcke sowie Kindertragen abgefüllt waren, ließen wir den Abend beim gemeinsamen Essen und Informationsaustausch zwischen den einzelnen Händlern ausklingen.

THUL(E)ympia-Sieger im tapir!!!

Der nächste Tag sollte nicht weniger ereignisreich werden, denn es stand die THUL(E)ympiade an. Die sympathische schwedische Firma wollte mittels kleiner Wettkämpfe die beste der vorher eingeteilten Gruppen ermitteln. Natürlich nur ganz nebenbei sollte das am Vortag erlernte Produktwissen vertieft werden J – das Ganze natürlich in traumhafter Winterkulisse des Isaberg Mountain Resort. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben tatsächlich gewonnen. Den finalen Sieg fuhren souverän unsere Teamkollegen vom Camp4 Berlin und vom Outdoorshop aus Freiburg ein. Wenn ihr also kompetente Beratung eines „THUL(E)ympiasiegers“ genießen wollt, kommt vorbei und sprecht uns an!


Nach einer Abschiedsrunde traten wir auch schon wieder unsere Heimreise an. Zum Schluss legte das THULE-Team erneut extrem viel Wert auf konstruktive Kritik, was uns zuversichtlich stimmt, dass sie sich nicht auf ihren bereits eingefahrenen Lorbeeren ausruhen werden, sondern sich sehr engagieren, ihr Produkte ständig zu verbessern.

Alles in allem war es für uns ein gelungener Kurztrip mit vielen Eindrücken und geballtem Produkt-Know-how, welches wir bereits an die zu Hause gebliebenen tapire weitergegeben haben.

 

 

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