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Teaserbild: Völlig von den Socken! – Testbericht Woolpower Ullfrotte Wildlife 600

Völlig von den Socken! - Testbericht Woolpower Ullfrotte Wildlife 600

Schon seit längerem trage ich sehr gern Shirts aus Merinowolle und bin immer wieder stark begeistert von ihrem Tragekomfort gepaart mit Funktionalität. So war es nur eine Frage der Zeit, bis mein Sockenfach um ein Paar Socken aus Merinowolle ergänzt wurde. Für’s erste wählte ich die Ullfrotté Wildlife 600 von Woolpower. Diese versprechen laut Hersteller warme Füße auch im Winter. Für das Wanderwochenende waren beständig um die -10° C vorhergesagt – optimale Testbedingungen! Um den Anspruch auch bewusst höher zu setzen, wurde meine Fußbekleidung um ein paar nagelneue Wanderschuhe von Meindl ergänzt.

 

Erster Eindruck

Das Anziehen der Strümpfe erfolgt unproblematisch. Kein Drücken des Strumpfs am oberen Abschluss und auch kein Gefühl, dass ich vielleicht irgendeine Hilfe dank Kompressionstrumpf auf der Wanderung erwarten dürfte. Da die Socken im Rundstrickverfahren ohne längsgerichtete Nähte gefertigt sind, kann einfach nichts drücken. Auch das Frottématerial fühlte sich angenehm fluffig am Fuß an.


Unterwegs…

Die Wanderung erstreckte sich am ersten Tag auf etwa 10 Kilometer. Unangenehm war, dass wir ab und an längere Stopps einlegten, um dem Geocaching zu frönen. Gerade im hügeligen Land kommt man am Berg schnell auf eine höhere Betriebstemperatur und die Kleidung hat die Aufgabe, die Feuchtigkeit vom Körper wegzutransportieren. Eine anspruchsvolle Aufgabe für die im Schuh verbaute Gore Tex-Membran in Sachen Transpirations- und Wärmemanagement! Am folgenden Tag nutzte ich die Socken auch für die anstehenden 18 Kilometer. Souverän verrichteten sie auch auf dieser Strecke wieder ihren Job ohne Probleme.

 

Bei der Rast und abends

Doch gerade bei den längeren Stops zeigten sich meine Füße erfreulich temperaturstabil. Während ich am Oberkörper fror, steckten die Füße warm und trocken im Schuh. Trotz neuen Schuhwerks verspürte ich auch keinerlei Blasenbildung. Ich war positiv überrascht! Nach der Ankunft auf dem Zeltplatz versorgte ich mich nur mit wärmerer Oberbekleidung, ließ die Füße aber in den Schuhen und damit auch in den Socken. Trotz längeren Stehens beim Kochen und auch anschließend am Lagerfeuer fror ich nicht an den Füßen.

Zum Schlafen wechselte ich die Socken. Ich zog ein modellgleiches, aber neues Paar an und ließ das über den Tag getragene Paar im Zelt auslüften. Am nächsten Tag fühlten sich die Socken aber trocken an und die Geruchsbildung war aus meiner Sicht nicht wahrnehmbar – erfreulich anders, als ich es bei synthetischen Socken gewohnt bin. Auch der Protest meines Zeltnachbars blieb aus, so schien mich meine Nase nicht getäuscht zu haben.


Positives Resümee

Für mich eine sehr schöne Erfahrung, dass man mit einem Paar Socken den ganzen Tag über warme und gefühlt trockene Füße hat. Und auch nach dem zweiten Tag konnte ich bedenkenlos die Strümpfe wieder im Zelt aufbewahren, ohne dass es zur Geruchsapokalypse kam. Bei synthetischen Socken wäre dies nie denkbar! So wird sich mein Sockenfach nun sukzessive auch mit Merinowolle füllen.

 

 

4 Kommentare

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