Dein Abenteuer beginnt hier!

Teaserbild: Testbericht: Auf Reisen mit dem Carry On von Alchemy Equipment

Testbericht: Auf Reisen mit dem Carry On von Alchemy Equipment

Rucksäcke sind für mich die perfekte Lösung für den Transport unterwegs. Nicht nur, dass ich die Hände frei für einen Kaffee habe, bevor es in den Zug oder Bus geht. Auch das Gewicht wird bei einem gut sitzenden Tragesystem optimal auf beiden Schultern verteilt und belastet meinen Rücken nicht zu sehr. Das Einzige, was mich bisher auf Reisen genervt hat, war, dass ich immer Probleme hatte, meinen Laptop schnell und unkompliziert raus und auch wieder rein in den Rucksack zu packen. Daher war ich schon länger auf der Suche nach einem Reiserucksack in Handgepäckgröße mit separatem, leicht zugänglichen Laptopfach. Beim neuen Carry On von Alchemy Equipment bin ich fündig geworden.

So langsam bin ich wohl in ein Alter gekommen, in dem ich nicht mehr immer mit meinem halb gefüllten großen Trekkingrucksack unterwegs sein möchte, wenn ich nur für ein verlängertes Wochenende unterwegs bin. Zumal es beim klassischen Backpack oder Tourenrucksack schnell mal heißt, immer  alles oben auszupacken, bevor man im Zug oder Bus an den Laptop oder ans Buch herankommt. Lange bin ich deshalb um den Subterra Carry-on von Thule herumgeschlichen. Doch seit dem Herbst haben wir mit Alchemy Equipment ein kleines, exklusives Label im tapir-Programm, dessen Bekleidung wie auch die Rucksäcke und Taschen mit ihrem ganz eigenem Style überzeugen. Neben der ästhetischen Optik im Clamshell-Stil und dem cleanen Design haben mich vor allem die vielen kleinen technischen Detaillösungen neugierig gemacht – seit Kurzem nenne ich nun einen Carry On made in Neuseeland mein eigen und haben ihn auf meinem Rücken gut bepackt durch die Gegend getragen.

Carry On – der Name dieser Tasche in Handgepäckgröße ist Programm. Egal, ob als klassisches Duffle mit Tragegriff, als große Reisetasche mit Schultergurt oder als Rucksack mit bequemen Schulterträgern getragen: Der Carry On von Alchemy Equipment ist der perfekte Begleiter für meine anstehenden Kurzreisen, sei es zu Seminaren, Wettkämpfen oder kurzen Trainingslehrgängen. Mit seinen kompakten Maßen (55 x 35 x 25 cm) entspricht der Resierucksack den Regularien der IATA (International Aviation Transport Association), sodass der Carry On bei vielen Airlines auch als Handgepäck mit in die Kabine genommen werden kann.

Sein Eigengewicht bewegt sich mit 1.500 g im mittleren Bereich. Heißt: Es gibt auf dem Markt leichtere Reiserucksäcke, aber bei den ausgewählten, extrem robusten Materialien, mit denen die Neuseeländer ihre Taschen ausstatten und den vielen technischen Features ist es für mich ein guter Kompromiss zwischen Gewicht und Ausstattung des Reiserucksacks oder Duffels.

Das große Hauptfach bietet zwei kleine Innentaschen, die jeweils mit einem Reißverschluss zu schließen sind. Eine dieser beiden Taschen ist wasserdicht und groß genug für Kosmetika, Medikamente oder ähnliches. Beide Taschen ermöglichen einen schnellen Zugriff auf benötigte Dinge.

Auf der Außenseite findet sich ein gepolstertes Tabletfach, das auch groß genug ist, dass ein Journal in ihm Platz findet. On Top ist der Reißverschluss, der das gepolsterte Laptopfach (15″-Größe) verschließt. In dieser „Deckeltasche“ ist außderdem noch ein kleines Reißverschlussfach (Organiserfach) für die Geldbörse und Dokumente, also für all die Sachen, welche sicher aufbewahrt werden müssen, an die man aber trotzdem schnell und unkompliziert herankommen kann.

Auch die eingesetzten Materialien gehören im Hinblick auf Strapazierfähigkeit zum Edelsten, was es auf dem Markt derzeit gibt. Nicht nur optisch ein Hingucker: Das gewachste Polyester/Polyamid-Gemisch (900 denier) ist robust, während die Polyurethan-Beschichtung (PU) für eine zusätzliche Wetterverträglichkeit sorgt. Das Innenfutter ist geprägt und fühlt sich weich an. Gleiches gilt für die EVA-Polsterung. Die Schnallen sind aus Aluminium, die Reißverschlüsse kommen von YKK (#8 YKK AquaGuard®-Reißverschluss).

Getragen werden kann der Carry On auf dem Rücken als Rucksack, wobei die Träger ausgehängt und verstaut werden können, damit die Tasche wie bei einem als Duffle am Griff getragen werden kann. Nicht mein Favorit, aber wenn man will, kann die Tasche auch mit einem Gurtband über der Schulter getragen werden.

In den letzten Wochen habe ich meinen neuen Reiserucksack zu verschiedenen Anlässen gepackt. Dabei war ich nie länger als 4 Tage unterwegs, es ging entweder zu einer Weiterbildung oder ins Trainingslager. Daher mussten neben den alltäglichen Dingen immer auch eine Kamera, Laptop sowie ein Tablet mit. Ein paar Sportschuhe fanden auch fast immer ihren Platz im Hauptfach. Nach einigen Anläufen hat sich bei mir eine erste Packroutine ergeben; das heißt, ich weiß jetzt, was in die kleinen nützlichen Zusatztaschen wie reinpasst. Das große Hauptfach lässt sich durch einen umlaufenden Reißverschluss genau wie bei einem Reisekoffer vollständig aufklappen – kein Problem, an alle Sachen schnell und einfach heranzukommen. Und die wasserfesten Reißverschlüsse am Hauptfach haben sich als leichtgängig erwiesen, auch in den abgerundeten Ecken.

Getragen habe ich den Carry On bisher immer nur auf dem Rücken, der Schultertragegurt wird wohl bei mir nie zum Einsatz kommen. Richtig zu schätzen gelernt habe ich einen kleinen, fast unscheinbaren Griff neben dem Zugang zum Labtopfach. Er ist für mich der perfekte Griff, um den Rucksack aufzustellen, um so an das inneliegende Organizerfach beziehungsweise an den Computer heranzukommen. Den Tragegriff habe ich immer dann genutzt, wenn es galt, den Carry On liegend zu verstauen (im Gepäckfach im Zug, im Kofferraum oder auf dem Tisch im Hotel). An den Schultergurten fehlt natürlich auch nicht der höhenverstellbare Brustgurt, auf den ich im Sommer sicherlich wieder zurückkommen werden, wenn ich mit Shirt und Rucksack unterwegs bin.

An die Grenzen bin ich auf den Kurztrips bisher mit meinem neuen Rucksack noch nicht gekommen. Fliegen, also der Einsatz als Kabinengepäck, steht noch aus, aber ich gehe davon aus, dass es keine negativen Überraschungen geben wird. Mit dem Carry On hat Alchemy Equipment eine robuste und umfangreich ausgestattete Reisetasche auf den Markt gebracht.

Der Preis ist etwas höher, aber die exklusive Ausstattung, die Materialwahl und das zurückgenommene und dennoch augenfällige Design sind es wert. Mit seinem Volumen von 40 Litern hat er genau die richtige Größe für mich, wenn ich übers verlängerte Wochenende im Sport unterwegs bin. Die Unterteilungen und die Innentaschen bieten mir eine größere Variabilität beim Packen der Tasche an. Die Verarbeitung des Carry On macht den erwartet guten Eindruck, Nähte und Reißverschlüsse sind strapazierfähig.

Einziges kleines Manko – und das ist jetzt Ningeln (sächsich für leichtes Kritisieren) auf hohem Niveau: Ich würde mir, ähnlich wie beim Laptopfach, einen kleinen schmalen Griff an der Längsseite wünschen, damit ich den Carry On seitlich halten kann, um das Tablet oder ein Dokument aus dem seitlichen Extrafach herausziehen zu können.

Artikel: Carry On
Alchemy Equipment

Carry On
319.95€

tapir store

Kommentar schreiben

Lesen: Testbericht: Auf Reisen mit dem Carry On von Alchemy Equipment

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weiterschmökern

Kreuz und quer durch Sachsen – Der Thule AllTrail 45L im Praxistest

Marc 19. September 2018

Rucksackleichtgewicht im Test: Osprey Eja 38

Sophie 11. Mai 2018

Testbericht: Innox Evo GTX Lo von Lowa - leicht, bequem, schnell

Matthi 23. November 2016

Testbericht: Petzl Klettersteigset SCORPIO VERTIGO

Sandra 24. Juli 2017

There is always time for coffee: ein Testbericht zum Cafflano Klassic Coffeemaker

Simone  2. Dezember 2016