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Zwiebel ohne Tränen: Layering-Technik mit tapir-Stilexpertin Laura

Passend zum Frühlingsbeginn stellt mich der Wetterbericht vor eine besondere Herausforderung: -10 °C zeigt das Thermometer im Leipziger Innenstadtbereich. Wie soll ich ohne Erfrierungen an meinem Arbeitsplatz ankommen, geschweige denn, mir die eisigen Sonnenstrahlen auf den Pelz scheinen lassen, ohne dass ich beim Spazierengehen Frostbeulen bekomme?

Es gibt nur eine passende Lösung: Das Zwiebelschalenprinzip, auch Zwiebelprinzip oder Layering. Es bezeichnet eine Zusammenstellung der Kleidung, bei der mehrere Kleiderschichten von unterschiedlicher Dicke und Material miteinander kombiniert werden. Dabei werden die einzelnen Kleidungsstücke, ähnlich der einzelnen Schichten einer Zwiebel, übereinander angezogen.

 

Der Vorteil dieses Kleidungsprinzips besteht besonders darin, dass zwischen den Kleidungsschichten mehr Luft als Wärmeisolator gespeichert werden kann als bei wenigen dicken Kleidungsschichten. Außerdem lassen sich zum Beispiel Feuchtigkeitstransport, Dampfdurchlässigkeit und UV- und Windschutz durch die passende Schichten- bzw. Materialwahl positiv beeinflussen. Mit dem Zwiebelprinzip kann man sich also je nach Temperatur und Befinden und äußeren Bedingungen an- oder ausziehen.

Der Look baut von innen nach außen auf, weshalb ich mir bei meinem Outfit zuerst überlegt habe, was ich als meine „Next-to-Skin-Schale“ wähle. Für mich sollte es eine dünne Schicht sein, die den Schweiß gut transportiert und gleichzeitig keine unangenehmen Gerüchte verbreitet. Da ich keine Probleme mit Merinowolle auf meiner Haut habe, fiel mir diese Wahl leicht. Das lockere Activist Message Tee von Houdini bildet in Kombination mit der Winter Zone Leggings von Icebreaker eine ideale Kombination. Die Basisschicht aus Wolle kann bis zu ca. 30 % ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen und hält dann auch immer noch schön warm. Wer im Sommer unterwegs ist oder gern auf Wollprodukte verzichten möchte, kann zu Baselayer-Kleidung aus Polyester oder Polypropylen greifen, welche eine ideale Schweißtransportschicht bilden.

Es folgen eine oder mehrere sogenannte „Midlayer“, die Schalen, die die Körperwärme speichern, wie Fleecejacken/ -pullover oder Wolljacken/-Pullover oder Kunstfaser- und Daunenbekleidung. Ich habe mich für den Outright Houdi von Houdini und die Makke Lady Pants von Lundhags entschieden. Der sanfte Rosé-Ton der Jacke harmoniert hervorragend mit dem Wollshirt darunter und die Hose in schwarz passt nicht nur farblich zu all meinen Kleidungsstücken, sondern passt sich auch allen Bewegungen und Herausforderungen in meinem aktiven Leben an. Besonders im Frühjahr und Herbst verzichte ich ungern auf ein Paar wasserdichte Schuhe. Diesmal habe ich mich für die Florida Lady GTX von Meindl entschieden. Sie sind recht schmal geschnitten, haben eine harte Sohle, die ich beim Fahrradfahren sehr schätze, und kleine farbliche Details, die mein Outfit etwas frecher machen.

Wenn es knackig kalt ist, brauche ich auf dem Weg zur Arbeit oder für den Spaziergang in der Natur noch eine weitere „Midlayer-Schale“. Hierfür habe ich mich für die Woll-kombination von Devold begeistern können: eine schlichte graue Weste und der passende Rock dazu. Die „Tinden Spacer-Kollektion“ hat schon mehrere Preise gewonnen und von mir gibt es noch den Wohlfühl-Preis obendrauf!

Um auch vor Wind und sonstigen Wetterkapriolen geschützt zu sein, muss ein Witterungsschutz, auch Außenschicht oder „Shell-Layer“ her. Hier empfiehlt sich weiterhin atmungsaktive Kleidung, die Körperschweiß nach außen transportiert, damit dieser verdunsten kann. Mir ist an sonnigen Tagen der Windschutz besonders wichtig, weshalb ich mich für das Stina Jacket von Fjällräven entschieden habe. Die Jacke hat einen sehr lässigen Schnitt, damit alle meine Zwiebelschalen darunter passen und eine pastellige Farbe, die optimal mit den unteren Schichten korrespondiert. Meine Buff-Wollmütze Heavyweight Merino Hat rundet den Zwiebel-Look ab und ich bin bestens ausgestattet für einen winterlichen Frühling.

Generell gilt beim Zwiebelschalenprinzip: besser mehrere dünne Schichten als eine dicke.

Viele Lagen aufeinander, das bedeutet: gut planen. Die Farbwahl spielt eine entscheidende Rolle dafür, wie das Outfit zum Schluss wirkt. Wer es gern bunt mag, sollte sich lieber etwas zurückhalten, denn zu viele verschiedene Farben tragen schnell auf. Besser zu Komplementärfarben greifen und sich für eine Grundfarbe entscheiden, um Akzente setzen zu können.

 

Eure Outdoor-Tussi

 

P. S.: In meiner Hand halte ich mein Woolpower-Sitzkissen – perfekt für jede Parkbank oder jeden Stein – und nachhaltig aus Wollresten gefertigt.

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