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Teaserbild: Save the date: International Ocean Film Tour 2019

Save the date: International Ocean Film Tour 2019

Heute gibt es gleich doppelte Arbeit, denn die International Ocean Film Tour kommt nicht nur einmal, sondern gleich an zwei Tagen nach Leipzig ins Westbad. Also aufgepasst und Kalender raus: Die spektakulären Aufnahmen sind am 4. April zu bewundern. Und wer da nicht kann, hat seine zweite Chance am 7.5.2019. Wir haben schon mal bei den Machern nachgefragt, was den geneigten Wasser-Enthusiasten in diesem Jahr erwarten wird.

In Hamburg war für diese Tour Premiere – und was für eine: Mehr als 1.400 Gäste begrüßten und feierten mit stehenden Ovationen die Helden, die sich schon viele Jahre ihres Lebens für die Belange der Ozeane einsetzen. Unser Westbad in Leipzig ist zwar nicht ganz so groß, aber das macht nichts – die Stimmung wird ähnlich riesig werden!

Es ist längst bekannt, immerhin ist es die 6. Auflage der Tour: Die International OCEAN FILM TOUR ist viel mehr als nur ein Filmprogramm. Die Filme und Beiträge der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Macher hinter der Ocean Tour nicht nur die Schönheit des Meeres auf der großen Leinwand zeigen wollen. Vielmehr wollen sie auch mithelfen, um sie unseren nachfolgenden Generationen zu erhalten. In Deutschland wird die Tour von den Machern der European Outdoor Film Tour präsentiert.

Im Film „Juli“ steht Julie Gautier im Mittelpunkt. Doch Julie ist viel mehr als „nur“ eine Freitaucherin. Ihre Leidenschaft gehört der kreativen Arbeit, dem Filmemachen und Tanzen. In einmaligen Aufnahmen verbindet Gautier den Tanz und das Freitauchen meisterhaft zu einer ganz eigenen Ausdrucksform.

Im zweiten Beitrag „700 Sharks“ nimmt uns Laurent Ballesta mit auf das pazifische Atoll Fakarava, wo er seit vier Jahren das Jagdverhalten der Grauhaie in einer Meeresschlucht erforscht. Auf ihrer Suche nach Antworten erfahren Ballesta und sein Team mindestens genauso viel über die Beute wie über die Jäger und gehen bei den Dreharbeiten unfreiwillig mit beiden auf Tuchfühlung. Mit spektakulären Szenen und Bildern, die noch nie zuvor gefilmt wurden, zeigt „700 Sharks“, wie faszinierend und komplex das Leben unter der Oberfläche ist und wie viel Einfluss der Mond auf das Leben des Ökosystems Meer nimmt.

Der dritte Beitrag ist ein wahrer Thriller, ein Krimi, wie ihn wohl nur das Leben schreibt. In „CHASING THE THUNDER“ geht es um eine 110-tägige Verfolgungsjagd auf drei Ozeanen, bei der die internationale Crew von freiwilligen Meeresschützern buchstäblich auf Kollisionskurs mit der illegalen Fischerei geht. Packende Bilder, die unter die Haut gehen, aber auch zeigen, was eine eingeschworene Crew Freiwilliger ausrichten kann.

Einen ganz anderen Ansatz haben die Filmemacher in „Andy Irons – Kissed by God“ verfolgt. Im Beitrag begegnet uns ein einmaliger Athlet, der die Welt des Wellenreitens für immer veränderte und im Leben wie auf dem Brett vor allem gegen sich selbst antrat. Andy Irons galt in den 90er Jahren als enfant terrible der Surfszene, doch es waren keinen Starallüren, die ihn trieben. Andy litt an einer manisch-depressiven Störung, die ihn immer wieder zwischen athletischen Höhenflügen und tiefen Depressionen taumeln ließ. So ist der Film die faszinierende Geschichte eines großen Athleten, der bis zu seinem tragischen Tod seine eigenen Grenzen und die seines Sports überwand.

Der fünfte Beitrag bleibt im in der Welt der Surfer und Wellenreiter, doch die Wassertemperatur ist eine ganz andere: Dan Shetter findet, dass die Wellen auf dem Lake Superior im Winter die besten sind. Und weil das so ist, springt er bei arktischen Temperaturen in die eisigen Fluten, um zwischen Eisschollen wellenreiten zu gehen. Denn nichts macht einen klaren Kopf wie der Sprung ins kalte Wasser. Genau das Richtige also, wenn man wie Dan dem Alkohol abgeschworen hat. Ausgenüchtert nimmt uns „SURFER DAN“ mit in den eisigen Wellenrausch und zeigt, dass ein echtes Surferleben auch ohne Palmen, Sonnenbräune und vor allem ohne Ausreden auskommt.

Der letzte Film, „Blown Away – Sailing Conductors„, erzählt wieder eine ganz andere Geschichte: Hannes und Ben, beide Tontechniker, wollen nach dem Studium erst mal segeln gehen. Cooler Ansatz – nur haben die beiden nicht wirklich viel Segelerfahrung, die sie für ihre Reise auf einer 9-Meter-Segelboot von Sydney nach Berlin mitbringen. In viereinhalb Jahren segeln die beiden Männer Häfen in 31 Ländern an. Das Ziel des Törns: Unterwegs so viele Musiker wie möglich aufzunehmen und so die Welt durch Musik zu verbinden. Auf den Tonspuren treffen sich so Menschen, die sich im echten Leben nie begegnet sind. Ein Segelabenteuer mit live Soundtrack, das wahres Fernweh weckt!

Und wer die Spannung nicht aushalten kann und schon mal in die Trailer der Filmbeiträge hineinsehen will, kann dies hier tun: https://de.oceanfilmtour.com/de/movies

Abschließend noch ein paar Hardfacts zu den Filmabenden: Das Program der 6. Auflage der International OCEAN FILM TOUR hat eine Gesamtlänge von 120 Minuten. Dazwischen gibt es eine 30-minütige Pause. Heißt: Einschließlich des Rahmenprogramms mit der Präsentation des Veranstalters sowie den Gewinnspielen braucht es ein wenig Sitzfleisch – ca. 2,5 bis 3 Stunden sollten eingeplant werden. Wir freuen uns schon auf zwei Megaabende und sehen uns im Westbad! (Und nein, das ist nicht die Location vom Teaserbild: Das wurde auf der Premiere in Hamburg aufgenommen!)

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