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Testbericht: Voll gegen den Wind – Das Mons Royale Redwood Wind Jersey

Testbericht: Voll gegen den Wind – Das Mons Royale Redwood Wind Jersey

Der Sommer ist da! Also ab aufs Rad und raus an die frische Luft. Doch genau da ist es frühmorgens noch ziemlich frisch. Was trägt man dann also auf dem Rad, wenn die Temperaturen immer wieder mal schwanken? Einen langen Baselayer, klar. Je nach Wetterlage darüber ein Langarm-Trikot, wenn es noch früher am Tag und etwas kühler ist, oder schon nur ein Kurzarm-Trikot. Weht mal ein kühler Wind, braucht’s einen Windbreaker und genau an diesem Punkt kommt das Redwood Wind Jersey von Mons Royale ins Spiel.

Das Redwood Wind Jersey ist ein Merino-Windbreaker mit Raffinesse. Die Front besteht aus winddichtem Ripstop-Nylon, was sehr effektiv kalte Luft vom Oberkörper abhält. Ärmel, Rücken sowie die Innenseite der Front sind wiederum aus windabweisendem Merino Air-Con™ hergestellt, einem sehr angenehmen und weichen Mischgewebe aus 83 % Merinowolle, 13 % Polyamid und 4 % Elasthan, das kalte Luft abhält, aber gleichzeitig ein sehr luftiges Gefühl vermittelt. Passend zum Konzept dieser Jacke besitzt sie einen Kragen, sodass der Hals auch ohne zusätzliches Halstuch geschützt ist. Auf dem Rücken befindet sich eine kleine Tasche, wo der Schlüssel und ein bis zwei Riegel Platz finden. Aber nun genug mit Zahlen und Fakten. Wichtig ist, wie sich das Redwood Wind Jersey im Einsatz zeigt.

Begleitet hat mich dieser Windbreaker bisher auf rund 600 Kilometern bei Tagestouren, vor allem auf dem Rennrad sowie einer Mehrtagestour durch die Kiefernwälder in Brandenburg. Auch war temperaturmäßig alles vertreten, beginnend bei nur 7 °C (was dann doch recht frisch war) bis hin zu 18 °C, wo die Jacke nur noch offen im Wind flatterte. Bleiben wir gleich beim passenden Temperaturbereich: War ich abends für eine schnelle Feierabendrunde unterwegs, habe ich im Wissen, dass es kühl werden würde, einen langen Baselayer sowie ein langes Trikot angezogen, darüber die das Redwood Wind Jersey und alles war wunderbar. Da gab es kein Frieren oder Frösteln, denn durch das Mischgewebe mit sehr hohem Merinoanteil wird Schweiß sehr gut nach außen transportiert und ich hatte zu jeder Zeit ein angenehmes Tragegefühl.
Wenn ich allerdings vormittags bei rund zehn bis zwölf Grad gestartet bin, trug ich meist nur einen kurzen Baselayer sowie ein Kurzarm-Trikot unter der Jacke.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Unempfindlichkeit der Merinowolle gegenüber Geruchsaufnahme durch Schweiß. Selbst nach mehrfachem Einsatz habe ich keinen unangenehmen Schweißgeruch feststellen können, der bei reinen Synthetikmaterialien definitiv eher und vor allem intensiver auftritt. Somit ist Schweiß für mich in dieser Jacke absolut kein Thema. Selbst am Rücken, wo man bei Radfahren meist zuerst zu schwitzen beginnt, ist durch das relativ dünne Gewebe von 140 g/m² immer eine sehr gute Belüftung gegeben.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Passform. Ich bin 1,74 m groß und habe eine eher schlanke Figur. Bei nahezu allen Kleidungsstücken in meinem Schrank steht Größe M im Kragen, beim Redwood Wind Jersey hat das nicht geklappt. Der Windbreaker fällt erstaunlich groß aus, sodass hier Größe S eher als Größe M anzusehen ist. Der Schnitt ist als „Regular Fit“ zu bezeichnen, also nicht sonderlich enganliegend, aber auch nicht zu weit. Typisch Radjacke eben. Aus meiner (Rennrad-)Sicht könnte der Windbreaker gern etwas enger anliegen.
Eine typische Eigenschaft von Radjacken ist ein etwas längerer Rücken, um aufgrund des nach vorn gerichteten Oberkörpers ausreichend Abdeckung des unteren Rückens zu gewährleisten. Das funktioniert hier auch wunderbar. Damit aber auch aller Stoff da bleibt, wo er sein soll, ist auf dem unteren Abschlussband – außer an der Front – ein doppelter Silikonstreifen aufgebracht.
Das Redwood Wind Jersey von Mons Royale ist ein super Begleiter für ganz verschiedene Aktivitäten. So macht die Jacke beim Spazieren oder Joggen eine genauso gute Figur wie beim Radeln.

Einige kleine Kritikpunkt habe ich allerdings: Die Jacke lässt sich leider in sich selbst durch einfaches Umstülpen einer Tasche in ein kleines Paket verpacken. Wenn das der Fall wäre, ließe sie sich nämlich auch klein und kompakt in der Trikottasche verstauen, wenn man sie gerade nicht braucht, aber trotzdem gern dabeihaben will. Weiterhin ist mir der Reißverschluss zur kleinen Rückentasche etwas zu frickelig, da das Air-Con™ Gewebe dort kaum die nötige Steifigkeit bietet, um den Reißverschluss problemlos zu öffnen und zu schließen. Mein letzter kleiner Kritikpunkt betrifft die Robustheit des Windbreakers. Um lange Freude mit diesem Windbreaker zu haben, empfiehlt es sich, gut auf Klettverschlüsse (vor allem bei Fahrradhandschuhen) zu achten, um nicht ungewollt Fäden aus dem feinen Merinogewebe zu ziehen. Dasselbe gilt beim Waschen. Also lieber die Jacke in einen extra Waschbeutel packen und alles ist gut.

Das Redwood Wind Jersey ein toller Windbreaker, der mich mit großer Sicherheit noch viele weitere Kilometer auf dem Rennrad begleiten wird!

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+ tolle Atmungsaktivität
+ deckt einen breiten Einsatzbereich ab
+ tolle Winddichtigkeit
+/- ich hätte mir eine integrierte Tasche zum Verstauen gewünscht
+/– die Merinowolle erfordert eine umsichtige Handhabung
– etwas frickeliger Reißverschluss

Redwood Wind Jersey Men

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Redwood Wind Jersey Women

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