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Teaserbild: Interview: Martin erzählt uns alles über eine neue Boulderhalle und den 23 Bouldercup

Interview: Martin erzählt uns alles über eine neue Boulderhalle und den 23 Bouldercup

Mehr und mehr wird Leipzig ein zentrales Mekka der mitteldeutschen Kletterszene. So ist es nicht verwunderlich, dass sich sowohl die Kletterhallen in Leipzig als auch die offenen Jedermannwettkämpfe an stetigem Zuwachs erfreuen. Deshalb haben wir Martin, einen der Köpfe der Leipziger Kletterszene, ins Kreuzverhör genommen und ihn über eine neue Boulderhalle und den anstehenden 23 Bouldercup ausgehorcht.

Ab heute könnt ihr euch auch endlich für den 23 Bouldercup am 23.3. im Leipziger NoLimit anmelden, und zwar hier: www.boulderevents.de Dass ihr diesen Termin auf keinen Fall verpassen solltet, hat uns Martin im folgenden Interview deutlich gemacht:

Man könnte fast meinen: Alle Jahre wieder. Euer 23 Bouldercup hat sich als eine echte Institution in der Boulderszene etabliert und ist so auch von Jahr zu Jahr gewachsen. Ganz kurz: Was ist dir bei eurem Jedermannwettkampf am wichtigsten?

Am Wettkampf ist mir das Wichtigste, dass wir es schaffen, langfristig für alle Spektren der Boulderszene ein ansprechendes und spannendes Angebot zu schaffen. Für die Teilnehmer des 23 Bouldercup soll das Besondere, das wir alle mit dem Bouldern verbinden, spürbar sein. Das ist natürlich ein ungemein hoher Anspruch, dem wir uns da immer wieder aufs Neue stellen müssen. Um dies umzusetzen haben wir dieses Jahr vor, unseren Fokus auf den mittleren Leistungsbereich zu setzen. Zusätzlich wollen wir mit noch mehr Aufwand noch individueller schrauben.

Nach stetig wachsenden Teilnehmerzahlen gab es im letzten Jahr erstmals eine Teilnehmerbeschränkung. Was hattet ihr euch davon erhofft und ging euer Konzept auf?

Wir erhofften uns mit der Teilnehmerbegrenzung eine bessere Planbarkeit und mit der besseren Planbarkeit eine höhere Qualität des Wettkampfs. Das kann am Ende im besten Fall den Teilnehmern und uns als Organisatoren zugute kommen. Letztes Jahr ging das Konzept gut auf und wir konnten einen individuellen, spannenden und entspannten Wettkampf für die 200 Teilnehmer planen und durchführen.

So ein Bouldercup bringt nicht nur die Teilnehmer an ihre körperlichen Grenzen, sondern auch die Organisatoren. Welche Arbeiten bringt so ein Cup mit sich?

Wir brauchen in der Regel 6 Monate Vorlauf, um uns über die Finanzierung und das Team klar zu werden. Ein Konzept, das dem Ganzen einen gewissen Rahmen gibt, muss ausreifen und wichtige Leute wie Schrauber und Helfer müssen auf den Punkt zeitliche Ressourcen zur Verfügung haben und ein Konzept muss ausreifen. Dieses Jahr wird es  für die Leipziger einen eigenen Wettkampf für Herren und Damen geben. Hierbei hatten wir vor allem im Blick, dass es zwar lehrreich und beeindruckend ist, dem deutschen Meister bei spektakulären Bewegungen zuzuschauen, wir aber auch die lokalen Leistungsträger bei uns belohnen wollen. Hierfür wird es dann den Titel der Stadtmeisterin und des Stadtmeisters geben, der natürlich mit entsprechend attraktiven Preisen versehen wird.

Als Folge des anhaltenden Boulderbooms haben wir im tapir nicht nur unser Kletterschuhsortiment auf den neusten Stand gebracht, sondern wird das NoLimit in diesem Jahr ebenfalls eine weitere Halle eröffnen, nur zum Bouldern! Erzähl uns alles!

Wir setzten alles daran, die Halle bis zur Herbst/Wintersaison dieses Jahres fertig zu haben. Und ja, es wird eine reine Boulderhalle werden, die der Boulder-Community all das gibt, was sie sich schon immer gewünscht hat: viel Fläche, Bereiche zum gemeinsamen Treffen und ausspannen über das eigentliche Bouldern hinaus und individuelle Trainingsangebote für die richtig starken Boulderer. Es wird also auch für entsprechende Bereiche mit Campusboard, Steckbrett und Trainingswänden gesorgt sein. Das ist auch der Grund, warum ich maßgeblich im Team der neuen Boulderhalle beteiligt sein werde. Rene Grabis (Kopf des Leipziger NoLimits) hat in der Kletterhalle alle Hände voll zu tun und um eine hohe Qualität der Boulderhalle gewährleisten zu können, werde ich mich dort einbringen.

Sich um eine Boulderhalle zu kümmern klingt wie die unendliche Harmonie von Hobby und Beruf. Eine Sache, auf die du dich freust oder eine Herausforderung und Verantwortung, die einem auch schon mal die Knie weich werden lassen?

Natürlich ist es beides! Ich freue mich sehr drauf und es ist auch eine Herausforderung. Ich habe zwar im Klettersport schon Erfahrungen in organisatorischen Angelegenheiten sammeln können, aber der Sprung ins zumindest lauwarme Wasser bleibt nicht aus. Ich bin gespannt!

Für deine Ziele und Projekte wird aber hoffentlich auch weiterhin genügend Zeit bleiben! Wie sieht es denn im Jahr 2013 aus, was steht klettermäßig bei dir an?

Bevor mein Lebensabschnitt in der Boulderhalle NoLimit losgeht würde ich gern mein persönliches Ziel erreichen und werde mir im Frühjahr Zeit nehmen, um endlich meine erste 8a zu klettern. Dass muss jetzt auch einfach sein, da ich in der Anlaufzeit der neuen Halle wahrscheinlich wesentlich weniger Zeit für gezieltes Training habe. Ich möchte dann einfach meine Energie darauf fokussieren und dafür sorgen, dass dort viele Projekte entstehen.

Wir drücken die Daumen!

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