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Kopfschutz mit Köpfchen: Ribcap

Wer auch an kalten Tagen mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt diese Situationen: Glatte Straßen. Glitschiges Laub auf dem Asphalt. Straßenbahnschienen unter der Schneedecke. – Wie schnell kann da ein Unfall passieren! Alles spricht dafür, einen Helm aufzusetzen (was man, wenn man ehrlich ist, eigentlich immer tun sollte, aber viel zu oft bleibt der Kopfpanzer dann doch zu Hause…). Bei frostigen Temperaturen sollen allerdings auch die Ohren warm bleiben, also Mütze drunter!? Für eine dünne Kopfbedeckung ist zwar auch unter den meisten Helmen Platz, aber dann taucht schon das nächste Problem auf: Die Wahrnehmung der Umwelt wird enorm eingeschränkt, akustische und optische Reize werden schlechter wahrgenommen. Wer sich bisher vor Kopfverletzungen schützen wollte – nicht nur beim Radfahren, sondern auch beim Skaten, Ski- und Snowboardfahren oder auch beim Paragliding -, hatte bisher wohl oder übel damit zu leben. Aber die Zeiten sind vorbei, denn Ribcap ist es mit seinen stylishen Mützen mit integrierten Protektoren gelungen, genau diese Sicherheitslücke zu schließen.

 

Ribcap: Von der Idee zum Produkt

Die Idee zu einer schützenden Mütze, die den Kopf gleichzeitig schützt, kam dem Firmengründer Jürg Ramseier, als er an einer Weiterbildung zum Skilehrer teilnahm. Eine Teilnehmerin mit Helm löste dort Debatten aus: Muss ein Helm auf dem Skihang sein? Auf der einen Seite kann so das enorme Verletzungsrisiko gemindert werden, auf der anderen Seite geht das Gefühl für die Umwelteindrücke fast völlig verloren, der notwendige Rundumblick wird gestört und akustische Signale können nur noch eingeschränkt wahrgenommen und räumlich eingeordnet werden. „Ein Kopfschutz ohne Einschränkungen der Sinne“ schien Jürg Ramseier die Lösung zu sein: gestrickte Mützen, die gleichzeitig Schutz vor Verletzungen bieten. Doch gab es nichts derartiges auf dem Markt. Also entwickelte er zusammen mit einem kleinen Team die ersten Ribcaps kurzerhand selbst! Schon kurze Zeit später war die Erfindung in aller Munde, gewann einen Designpreis nach dem anderen. Nach einigen Rückschlägen sind nun die Ribcaps 2.0 auf dem Markt – und begeistern mit ihrer Kombination aus Design und durchdachtem Sicherheitskonzept.

Softprotection als Schutzprinzip

Der Anspruch Jürg Ramseiers bestand darin, mit den Ribcaps sowohl verletzungsbedingten Kopftraumata vorzubeugen als auch die Wahrnehmung der Umwelt zu gewährleisten und den Kopf warmzuhalten. Eine starre Helmkonstruktion kam also nicht in Frage. Die Lösung bringt das Softprotection-Prinzip: Unter der Strickmütze befinden sich die Schutzzonen aus viscoelastischen V10-Hightech-Protektoren. Beim Aufprall in einer Unfallsituation absorbiert dieser Werkstoff die Aufprallenergie und trägt dazu bei, das Kopfverletzungsrisiko deutlich zu verringern. Das Material bietet noch weitere Vorteile: Es hat ein geringes Gewicht und ist durch die Offenporigkeit atmungsaktiv.

 

… und das bietet jetzt den gleichen Schutz wie ein Fahrradhelm?

Mit einem gewöhnlichen Fahrradhelm können Ribcaps in puncto Traumavermeidung im Unfallszenario nicht mithalten. Sie senken das Verletzungsrisiko jedoch enorm gegenüber einem ungeschützten Kopf. Die kritische Aufprallgeschwindigkeit, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einer ernsten Verletzung führt, liegt bei 2,5 m/s. Durch ein Ribcap wird diese um 55% auf 4,5m/s erhöht. Eine solche Protektorkappe liegt, betrachtet man den rein physikalischen Schutzwert, also ziemlich genau zwischen „kein Helm“ und „echter Fahrradhelm“. Rémy Willinger von der Universität Strausbourg, bei dem Ribcap ein biomechanisches Gutachten in Auftrag gegeben hat, kommt zu folgendem Ergebnis: „Ribcap beugt Kopftraumata vor – für den mit Ribcap geschützten Kopf resultieren in allen Aufprallkonfigurationen deutlich niedrigere Verletzungsrisiken.“

Mehrwert gegenüber einem Fahrradhelm

Es sind jedoch die Softskills, die Ribcap gegenüber einem ’normalen‘ Fahrradhelm auszeichnen. Der Kopf wird gleichzeitig geschützt und warmgehalten – die selten befriedigende Kombination aus Mütze und Helm gehört der Vergangenheit an. Durch das All-in-One von Strickmütze und Protektorelementen bleibt die Umwelt erlebbar. Man nimmt herannahende Fahrzeuge oder spontan auf den Weg springende Fußgänger akustisch und optisch wahr. Die Sensibilität für das Umfeld bleibt dadurch erhalten, was wiederum zu einer verbesserten Reaktionsdynamik führt. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass der Kopf durch das weiche Material beweglich bleibt. Sehr umsichtig!

Und machen wir uns nichts vor: Ein Fahrradhelm ist doch eher selten ein kleidsames Accessoire…

 

Softprotection – Soft Production

Für Ribcap ist Softprotection eine Weltanschauung, ein Prinzip, das sich auch auf die Produktion anwenden lassen soll. Die Ideen für die stilvollen Mützen kommen von einer Berner Hutmacherin, die mit ihrer eigenen Ästhetik das Aussehen der Ribcaps prägt. Die Herstellung findet in Europa statt, in einem auf Kopfbedeckungen spezialisierten Familienbetrieb in Bulgarien. Ribcap garantiert faire Arbeitsbedingungen und ein regelmäßiges Monitoring, um diese auch sicherzustellen.

 

Das Schlusswort hat der Alpinist, Bergführer und Psychologe Thomas Theurillat: „Ribcap ist für mich der stilvolle Mix zwischen Leichtigkeit und Schutz.“

 

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