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Teaserbild: Ode an Ortlieb: Meine Back-Roller Classic und ich – eine Liebe für’s Leben!

Ode an Ortlieb: Meine Back-Roller Classic und ich – eine Liebe für’s Leben!

Tag für Tag, Nacht für Nacht, im Sommer wie auch im Winter. Nebst Schlafsack, Klamotten und Gaskartusche lassen sich auch Laptop, Baguette und Bier bei Wind und Wetter problemlos von A nach B bringen. Und immer passt noch etwas rein, egal wie voll sie sind. Die Rede ist von meinen wunderbaren, zum knallroten Fahrrad passenden, rot leuchtenden Ortlieb Back-Roller Classic. Sie waren Teil meines „Einstiegsshoppings“ im tapir, als ich hier vor nunmehr fünf Jahren zu arbeiten begann. Schon damals bereiteten sie mir Herzflattern und daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich habe sie seitdem nicht mehr weggelegt.

Die Back-Roller Classic haben ein schlichtes Design mit klaren Formen und ohne Schnickschnack außen. Wenn man sich die Tasche mit den im Lieferumfang enthaltenen Trageriemen umhängt (in der Uni, auf dem Markt,…), wirkt sie als Umhängetasche übergroß und ist so auffällig, dass die ganze Aufmerksamkeit auf die Form gezogen wird und die Farbe somit kaum eine Rolle spielt; es fällt also kaum noch auf, wenn das Farbtopfrot mal nicht perfekt zum Schal oder zum dunkelroten Rock passt. Apropos Rock: Auch den schicker Gekleideten unter uns verleiht die Tasche einen sportlich-eleganten Outdoortouch.
Auch ganz wichtig: Tauglichkeit im Alltag und auf Tour

Die Back-Roller Classic haben ein Aufhängungssystem für den Gepäckträger und können mit einem Handgriff befestigt und abgenommen werden – hervorragend praktisch für den Alltag, vor allem, wenn’s schnell gehen muss. Sie sind riesig (jede Tasche fasst 20 Liter!) und daher kann man nach Arbeit oder Uni problemlos noch den täglichen Einkauf darin verstauen. Wer mit zwei leeren Taschen losfährt, hat auch definitiv genug Platz für den Wocheneinkauf.
Das integrierte Fach für Portemonnaie, Schlüssel oder Stifte kann theoretisch sehr nützlich sein und sollte genutzt werden. Ich selbst muss regelmäßig beim Bezahlen für zwei Minuten Taschentieftauchen betreiben, da ich immer alles (eben auch den Geldbeutel) aus Faulheit einfach in die Tasche werfe…

Natürlich verwende ich die Radtaschen auch im Urlaub. In 2 x 20 Liter passt eine Menge rein und da ich die Sachen immer gleich verteile, weiß ich, dass ich Essen, Socken und Handschuhe zum Beispiel immer in der linken Tasche finden kann, während ich für Zahnbürste und Regenhose in die rechte Tasche greife. Die meisten Zeltmodelle passen zwar nicht in einen Back-Roller Classic – dafür gibt’s ja noch den Gepäckträger, der auch mit einem Paar voll bedien- und nutzbar bleibt. Da die Taschen so schnell abzunehmen sind, eignen sie sich auch hervorragend, wenn man die Rückreise beispielsweise mit der Bahn antritt und es dann beim Ein- und Aussteigen immer hektisch zugeht: Schon oft habe ich bei zu engen Türen oder aufgrund des Gewichts die Taschen schnell abgenommen und einfach auf den Bahnsteig geworfen. Sie verhalten sich auch wunderbar und machen keinen Ärger, wenn man sie mal die Bahnhofstreppen herunterwirft (was ich jetzt natürlich nicht offiziell empfohlen habe…).

Übrigens: Wer keinen Seesack besitzt, kann die Taschen auch zum Paddeln mitnehmen.

Die Taschen bestehen aus zwei Materialien, die beide vollständig wasserdicht sind. Es handelt sich um beschichtetes Polyester. Vorn und hinten (die bunten Partien) wird das Ortliebmaterial PD620 verwendet, manche sagen „LKW-Plane“. Es ist glatt, robust und relativ dick und bietet der Tasche daher eine gewisse Formstabilität. Nach anhaltendem Schlammradeln lässt sich das Material auch wunderbar abwischen. An den Seiten wird PS490 verbaut, ebenfalls Polyester, das jedoch etwas dünner und damit leichter ist. Dadurch wird der Tasche eine gute Flexibilität verliehen, wenn sie nicht vollgepackt ist oder mal (was selten vorkommt!) im Schrank verstaut werden muss.
Beide Materialien sind vollständig wasserdicht und sofern man die Tasche richtig verschließt, kommt der Inhalt in jedem Fall trocken ans Ziel. Dafür sorgt der Rollverschluss, der dreimal gerollt werden sollte, um absolute Dichtigkeit zu garantieren. Er ist doppelt fixierbar, zum einen durch die seitlichen Schnallen und zum anderen durch einen Riemen, der von der Taschenrückseite zur Vorderseite über den Rollverschluss geht.

Voraussetzung für die Befestigung der Taschen ist ein stabiler Gepäckträger. Mit dem Ortlieb-eigenen QL-Befestigungssystem lassen sich die Taschen in Sekundenschnelle befestigen und auch wieder abnehmen.

Durch ein Anheben des Tragegriffs öffnen sich die Verschlussteile und können an den Gepäckträger gesetzt werden. Beim Loslassen schließen sie sich wieder. Damit die Tasche gut sitzt und nicht wackelt und klappert, gibt es für die verschiedenen Durchmesser der Streben des Gepäckträgers kleine Einsätze, die bei Bedarf an den Befestigungshaken angebracht werden können. Zusätzlicher Halt wird durch einen Haken im unteren Bereich der Tasche, der hinter eine der vertikalen Gepäckträgerstreben geklemmt wird, gewährleistet. Das Ganze hört sich vielleicht etwas kompliziert an, ist jedoch kinderleicht und sogar einhändig zu bewältigen – den richtigen „Move“ hat man spätestens nach der fünften Benutzung heraus.

Die Back-Roller Classic haben mich so glücklich gemacht wie kaum ein anderer Gegenstand und ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen, natürlich auch in anderen Variationen. Mit ihnen hat Ortlieb einen Freund und Helfer für den Alltag wie für den Urlaub geschaffen und großes Lob verdient.

Artikel: Back-Roller Classic
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