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Teaserbild: Nachhaltigkeit bei Vaude bedeutet auch hegen, pflegen und (selber) reparieren von Ausrüstung

Nachhaltigkeit bei Vaude bedeutet auch hegen, pflegen und (selber) reparieren von Ausrüstung

„Das nachhaltigste Produkt ist eines, das lange gebraucht wird.“ Sicher, das erscheint wie ein klassischer Satz aus der Phrasenkiste, doch ist er in den heutigen Zeiten von Wegwerfgesellschaft und dem Bedürfnis, immer das Neueste zu besitzen, aktueller denn je. So verwundert es nicht, dass dieses Statement auch auf den Seiten von Vaude nachzulesen ist. Die Tettnanger haben sich Nachhaltigkeit auf ihre Fahnen geschrieben. Dabei gehen sie noch einen Schritt weiter als Patagonia. In deren „Worn Wear Programm“ geht es nicht nur um die Geschichten hinter der Kleidung, sondern auch um die Darstellung der Möglichkeiten einer langen Nutzungsdauer und ums Recyceln von Kleidung, die bei Patagonia nicht mehr repariert werden kann. Vaude hat auf seiner Homepage unter anderem Pflege- und Reparaturlinks zusammengestellt. Und seit Ende des vergangenen Jahres kooperieren sie auch mit der Reparatur-Plattform iFixit.

Nicht nur der Produktionsprozess, hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Doch schon dabei sind die Themen Nachhaltigkeit und Fairness bei Vaude nicht nur ein Lippenbekenntnis. Die Designer achten darauf, dass „Verschleißteile austauschbar und mögliche Defekte einfach reparierbar sind.“. Denn „je länger eine Jacke oder ein Zelt im Einsatz bleibt, desto besser wird die Ökobilanz.“. Da kommen dann wir Nutzer ins Spiel, denn auch wir können die Fußabdrücke, die wir hinterlassen, nachhaltig beeinflussen. Es geht dabei immer darum, wie wir unsere Ausrüstung einsetzen, sie darüber hinaus hegen und pflegen und bei Bedarf auch reparieren – statt sie sofort zu entsorgen.

Vaude weiß natürlich, dass es im Lauf der Zeit auch bei ihren Produkten zu Verschleißerscheinungen kommen kann. Oder dass Sachen kaputt gehen können. Sie gehören zu den Firmen, die in an ihren Firmenstandorten einen hauseigenen Reparaturservice anbieten. In Tettnang gibt es für uns als Händler auch die Möglichkeit, Ersatzteile zu bestellen. Das heißt: Bisher sind unsere Kunden mit ihren Sachen zu uns in den tapir gekommen (oder haben uns die Ausrüstung zugeschickt) und wir haben sie nach Tettnang zur Reparatur weitergeleitet. Nun gibt es seit Dezember die Kooperation mit iFixit, damit möglichst viele der Sachen auch einfach und schnell von den Nutzern selbst daheim repariert werden können. Das spart Zeit und (Porto-)Kosten und erfreut damit nicht nur die Umwelt.

Die Plattform iFixit ist 2003 von Kalifornien aus mit der Mission angetreten, dass Reparieren besser ist als Recycling und dass eine Reparatur, die man selbst zu Hause durchführt, nicht nur Geld spart, sondern dazu auch noch die Umwelt schon. Seit 2013 gibt es den europäischen Ableger mit Firmensitz in Stuttgart. Am Anfang ging es den Gründern Luke Soules und Kyli Wiens vor allem darum, den Elektronikschrott auf dieser Welt zu minimieren, indem die Initiatoren ein kostenloses Reparaturhandbuch, das jeder mitgestalten kann, online stellten. Heute finden sich auf der wiki-basierten Webseite auch Schritt-für-Schritt-Reparaturanleitungen und Werkzeuge, um andere Sachen, darunter auch Bekleidung und Outdoorausrüstung wieder gangbar zu machen.

Bei Problemen lohnt es sich daher auf jeden Fall, einen Blick auf die Seite zu werfen. Sollte es mit der eigenen Reparatur dann doch nicht funktionieren, dann kann die Bekleidung oder auch die Ausrüstung auch weiterhin nach Tettnang geschickt werden, damit sich die Profis von Vaude dem Problem annehmen können.

 

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