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Winter – wir kommen! Ein kurzes Resumee zur tapir-Testtour

Eine Testtour wie aus dem Bilderbuch, denn es kam alles wie bestellt: Viel Schnee, Sonne sowie auch etwas mehr Wind und noch mehr Feuchtigkeit von oben. Dazu nachts dann auch noch Minusgrade jenseits der 10. Perfekt für alle, die außerhalb der Hütte ihre Schlafsäcke und Matten testen wollten. Wir sind, und das ist das Wichtigste, gesund aus dem Allgäu zurückgekommen und können uns nun voller Tatendrang auf die bevorstehende Wiedereröffnung des Zelplatzes stürzen. Doch bevor wir ab Sonntag uns mit dem Umbau loslegen, werfen wir einen ersten Blick ins Bilderbuch der vergangenen Tage.

Die Gruppe „Früher Vogel“ startete pünktlich am Samstagmorgen und kam bei schönstem Sonennschein in Riezlern an. Ein Teil der Gruppe suchte sich, mit Schneeschuhen an den Füßen, seinen Weg querfeldein zur Außerwaldhütte. Die Transport-tapire beluden derweil die Pulkas und zogen das ganze Gepäck gleich direkt zur Hütte. Gemeinsam wurde die Hütte auf Vordermann gebracht und auch die Schneeschuhgeher trudelten nach diversen Bachquerungen und ersten steilen Höhenmetern im Auf- und Abstieg in der Hütte ein. Die Gruppe „Der frühe Vogel kann mich mal“ fuhr am Samstag nach Ladenschluss los und kam um Mitternacht am Lagerfeuer vor der Hütte an. Ihr Gepäck hatten wir schon mit den Pulkas zur Hütte gezogen, sodass sie nur noch ihr Zimmer beziehen mussten. Da sie am Sonntagmorgen nicht zur Küchencrew gehörten, die ab um 6 Uhr mit Feuermachen beschäftigt war, konnten sie etwas länger auschlafen und blieben so ihrem Ruf treu.

Die Außerwaldhütte ist eine Selbstversorgerhütte mit Bettenlager, einem Wasserhahn (kaltes Bachwasser) und zwei Holzöfen, wobei auf einem davon auch gekocht wird. Jeden Tag war eine Gruppe dran, die ganze tapir-Herde zu versorgen. Um mal die Dimensionen zu verdeutlichen: 24 tapire brauchen am Morgen für Kaffee, Müsli, Tee, Trinkwasser ca. 3 Liter pro Tag – das sind mehr als 70 Liter Wasser, die die Kochcrew jeden Morgen bereithalten (also vorher auch abkochen) musste. Für den Abend wurde dann gemeinsam geschnippelt, geraspelt und manche Träne verdrückt beim Zwiebelschneiden. Damit alles zur rechten Zeit serviert werden konnte, ging es für die Küchencrew des Tages jeweils nur auf eine kleine Runde, während alle anderen sich auf große Tagestour begeben konnten.

Die Nacht zum Sonntag war sternenklar und entsprechend kalt. Vier tapire hatten sich für das Tarp als Dach über dem Kopf entschieden, andere fanden ihr Nachtquartier außerhalb der Hütte in den drei aufgebauten Zelten. Gerade für die Tarp-Schläfer wurde es ziemlich frostig, sie verkrochen sich komplett in ihren Schlafsäcken, um der Kälte keine Angriffsfläche zu bieten. Für die Hüttenbewohner war es in der Nacht eher etwas mauschelig, denn die Wärme des Ofens kam auch in den darüberliegenden Schlafräumen an.

Am Sonntag gab es auch noch blauen Himmel und Sonne satt – Winterwetter, das einfach nur zum Bewegen einlud. Der Schnee erwies sich als ziemlich fluffig: Umfallen, reinrutschen, reinspringen und mit den Schneeschuhen hängenbleiben erwiesen sich als großer Spaß. Die letzte Gruppe kam dann auch erst nach 8 Stunden in der Abenddämmerung wieder zurück zur Hütte. Für den Montag hatte die Wetterkugel wärmere Temperaturen und Nässe von oben avisiert. Unsere Befürchtung, dass sich der Schnee beim Abstieg bis auf 1.000 m in Regen verwandeln würde, erwies sich als falsch. Selbst auf dem tiefsten Punkt auf der großen Runde schneite es leicht. Und am Ende, beim Abstieg vom Pass, schien dann auch die Sonne wieder. Perfekt!

Am Dienstagmorgen hieß es Putzen, Packen und Hütte übergeben, damit wir uns schnell auf den Weg nach Vierkirchen machen konnten. In den letzten Jahren haben unsere Orga-tapire danach geschaut, die Testtour so zu legen, dass wir uns vielleicht bei einer unserer Marken umsehen und viele Fragen loswerden können. Auf dem Weg dorthin hatten wir schon an unseren Navis gezweifelt, die uns so richtig mitten hinein ins Niemandsland führten. Die Straßen wurden immer enger. Allen Outdoor-Spezialisten sagt der kleine Ort – gefühlt am Ende der Welt – etwas: Die Traditionsfirma Hanwag hat dort ihren Sitz und ein Teil ihrer Schuhe wird auch heute noch am Stammsitz in Vierkirchen fertig zusammengebaut. Es waren spannende drei Stunden im Werk – doch dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Am Abend ging es dann im Dauerregen wieder zurück nach Leipzig. Schade, dass die vier Tage so schnell rum waren, doch wir konnten, nach den schneearmen Tagen dieses Winters, noch eimal so richtig das weiße, glitzernde Nass genießen. Und weil alles so war wie im Vorfeld bestellt, gab es in diesem Jahr auch keine Planänderungen auf Tour. Auch mal nett! 🙂 Nun sind alle gut wieder zurück nach Hause gekommen. Wir waren, wenn man sich die aktuellen Entwicklungen anschaut, genau noch zum richtigen Zeitpunkt unterwegs. Morgen geht der große Umbau im tapir los, parallell sichten wir die vielen Fotos und lassen die Köpfe über unseren Testberichten rauchen. Ihr seht: Wir haben gerade viel zu tun und werden euch im Blog weiter auf dem Laufenden halten. Bleibt gesund und lasst euch von der aufsteigenden Panik nicht zu sehr mitreißen. Augenmaß ist gefragt. Wir sehen uns!

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