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Teaserbild: Kleine tapir-Enzyklopädie: Band 1 – Was trägt ein tapir an den Füßen?

Kleine tapir-Enzyklopädie: Band 1 - Was trägt ein tapir an den Füßen?

Isabel hatte es ja schon mal beschrieben. Wie ihr geht es vielen unter uns: trotz eines langen  Blickes in den Schrank, vollgefüllt mit den “ schönsten, funktionellsten Jacken, Hosen, Shirts, Mützen und Schuhen aus dem tapir“  finden dann doch wieder Teile der neuen Kollektion den Weg nach Hause.  Mit der Enzyklopädie wollen wir ein paar weitere tapir-Geheimnisse lüften, in dem wir in den Schränken der Mitarbeiter etwas „rumstöbern“. Bei derzeit 27 tapiren gibt es viel zu entdecken…

Das Klischee, Frauen würden mehr Geld für Schuhe ausgeben (und hätten auch mehr Schuhkartons gestapelt zu Hause stehen), trifft sicher auch für die Alltagsschuhe auf uns zu, wenngleich es auch Ausnahmen gibt. Bei den Berg-, Wald- und Wiesenschuhe kann man eine gegenläufige Tendenz feststellen. Nimmt man mal die Kletterschuhe raus aus der Betrachtung (dafür wird es ein Extra-Band in der Enzyklopädie geben) geht der Trend eindeutig zum Zweit- oder Drittschuh- da nehmen sich Männer und Frauen gar nichts. Man kann bei der Schuhauswahl eindeutig die Vorlieben erkennen, wohin es den tapir zieht, wenn er mal nicht hinterm Ladentresen steht. Denn, wer z.B. alpin sommers wie winters auf Berge steigt, braucht vielleicht das eine oder andere paar Schuh mehr, während der Kletterer (oder Kanufahrer) nur einen Schuh auf seinen Wegen benötigt.

In einer tapir internen Umfrage wurde also nach Outdoor-Schuhen gefragt. 37 unterschiedliche Modelle (von Steigeisenfest bis zum Fivefinger) lassen sich in den Schuhregalen finden, wobei Teva-Sandalen, Five-Fingers und Crocs nur am Rande erwähnt worden sind. tapire bevorzugen anscheinend,  mit etwas festerem Schuhwerk unterwegs zu sein.

Entgegen dem Leichtgewichts-Trend ist interessanterweise  ein Modell am stärksten vertreten, das zu den Schwersten seiner Art gehört. Der  Perfekt von Meindl steht souverän an der Spitze des Rankings. Neben 3 Männern tragen auch 4 Frauen diesen Trekkingschuh übers Land. Fairerweise muss aber auch erwähnt werden, das alle Perfekt-Besitzer noch mindestens einen Leichtwanderschuh ihr eigen nennen und ein Schelm mag munkeln, das diese wohl mehr im Gebrauch sind, als der Perfekt selbst.

Markenseitig betrachtet ist so ziemlich alles vertreten, was in der Outdoorbranche einen Namen hat. Es gibt ein enges Kopf an Kopf -Rennen eines Dreiergespanns: Meindl (am Stärksten vertreten) und Hanwag waren sicherlich zu erwarten, doch Scarpa steht überraschenderweise an dritter Stelle im Markenranking. Mit einigem Abstand folgen Lowa, Keen La Sportiva und Salomon. Und ja, es gibt auch unter den tapiren Fans von Schuhmarken v.a. bei den Wald- und Wiesenschuhen, die in unseren Ladenregalen (noch) nicht zu finden sind (Sanüuk, Timberland oder Adidas).

Ebenso kontrovers gehen die Ansichten (und Erfahrungen) auseinander, wenn es um die Gretchenfrage geht: Gore-tex-Schuh oder Voll-Lederschuh? Bei Bergschuhen überwiegt eindeutig der Voll-Leder-Stiefel, weil neben dem Perfekt auch der Borneo von Meindl und der Yukon von Hanwag gern getragen werden. In der Kategorie „steigeisenfest“ gibt es entweder die Fans vom Triolet GTX  (Scarpa) oder vom Nepal extrem (La Sportiva) – also ein ausgeglichenes Verhältnis. Bei den Zustiegsschuhen wiederum sind sich bis auf eine Ausnahme alle einig:  Gore-tex scheint hierbei an die Füße zu gehören und die Schuhe der tapire kommen allesamt von Hanwag (Pista GTX und Approach GTX). Und auch sonst überwiegt die Gore-Fraktion bei den Halbschuhen.

Würden alle tapire ihre Schuhe auf einen Haufen legen, könnte man schnell erkennen: Es gibt ihn nicht – den einen Schuh für alle Gelegenheiten. Schuhempfehlungen von Freunden und Partnern sind gut und wichtig, dabei sollte aber nicht vergessen werden, das es unterschiedlich breite, schmale, kurze, lange Füße mit hohem oder niedrigen Spann gibt, ebenso Platt- und Senkfüße.  Hinzu kommen die unterschieldichen Anforderungen, die Mann oder Frau an das Schuhwerk stellt. Jeder möchte (s)einen eigenen bequemen Schuh, damit auf Tour das Blasenpflaster nur im Rucksack durch die Gegend getragen werden muss.

 

 

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