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Testbericht: Mit dem Trail von Black Diamond durch die Hohe Tatra

Der Trail von Black Diamond durfte sich bei unserer Testtour in der Hohen Tatra in unterschiedlichstem Gelände beweisen und hat dies auch im Großen und Ganzen sehr solide getan. Aber der Reihe nach.

Erstmal zum Gelände: Wir begannen auf Asphalt, durchliefen ein Stück Wald, schlenderten über mehr oder weniger große, solide Steinplatten und kamen schließlich zum Aufstieg. Von hier an wurde das Gelände gerölliger, größere und kleine Steine forderten etwas mehr Konzentration beim Setzen der Stöcke bis schließlich die „Restschnee-Passagen“ begannen, bei denen ich meine Schneeteller zu schätzen lernte. Da wir nicht wie geplant auf polnischer Seite absteigen konnten, durften sich die Stöcke in umgekehrter Reihenfolge nochmal in das nun bereits bekannte Terrain stürzen.

Die Stöcke gehören zu unseren grundsoliden Aluminium-Allroundern: In der Länge sind sie von 63,5 – 140 cm stufenlos über ein einfach zu bedienendes Clip-System (FlickLock) einstellbar. Durch die Ausstattung mit Schneetellern sind sie wirklich in jedem Gelände zu Hause und auch der lang heruntergezogene Schaumstoffgriff hat sich beim Traversieren bewährt. Mit 462 g pro Paar sind die Black Diamond sicher nicht als Federleichtgewichte zu bezeichnen und auch die 63,5 cm, die die Stöcke auch zusammengeschoben noch messen, sind nicht unbedingt zwergenhaft. Trotzdem ließen sich die Stöcke einfach und kaum spürbar an meinem Exped Lightning 60 verstauen.

Aber genug des Vorgeplänkels – wie haben sich die Trail von Black Diamond denn nun im Gelände geschlagen?

Gerade beim Aufstieg haben mich die Stöcke positiv überrascht. Es ist wirklich kinderleicht, die Trail an die eigene Körpergröße anzupassen. Zugegeben: Es dauert immer einen kleinen Moment, da beide Schnallen gelöst, die richtige Größe gefunden und alle Schnallen wieder festgestellt werden müssen, doch sind die Clips sehr gut bedienbar – sowohl mit warmen wie kalten Fingern und auch mit Handschuhen war es kein Problem.

Die Griffe sind sehr griffig. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, ich könnte abrutschen. Auch dann nicht, wenn ich mal tiefer in den Schnee eingesunken bin. Auch in anderem Gelände vermitteln die Trail ein gutes Gefühl. Auf Asphalt und Waldwegen konnten die Stöcke die Schultern entlasten und bei unwegsamerem Gelände wurden sie zu einer zusätzlichen Stütze und schoben sich auch bei stärkerer Belastung nicht in sich zusammen. Überrascht hat mich auch die Verwindungssteife der Trekkingstöcke. Einmal verkantet stand der Trail wie eine Eins und wirkte dabei äußerst robust. Ich hatte nie das Gefühl, mir um die Haltbarkeit der Stöcke Sorgen machen zu müssen.

Besonders wohl fühlen sich die Stöcke beim Traversieren im Schnee. Durch den weit heruntergezogenen Schaumstoffgriff ist ein gemütliches Traversieren auch ohne eine erneutes Verstellen der Stocklänge möglich. Das wusste durchaus zu imponieren.

Bei keinem Geländetyp fingen die Trail-Trekkingstöcke an zu vibrieren oder unangenehm in der Hand zu liegen. Die gepolsterten Handschlaufen tun hier sicherlich ihr Übriges.

Beim Abstieg lohnt sich meiner Meinung nach ein persönlicher Vergleich mit einem ähnlichen Modell von Leki, dessen Knaufe am Griff meines Erachtens etwas besser in der Hand liegen und ein präziseres Platzieren der Stockspitze ermöglichen. In diesem Fall würde ich empfehlen, im Laden mit beiden Modellen eine Runde zu drehen um sich selbst ein Bild davon zu machen.

Summa summarum ist der Trail von Black Diamond ein sehr guter Allrounder, der seine Stärken nicht zuletzt dank der üppigen Ausstattung im Aufstieg und beim Traversieren in Schneefeldern besonders ausspielen kann. Für Personen, die auf Packmaß und Gewicht nicht übermäßig viel Wert legen, hat Black Diamond mit dem Trail einen Trekkingstock gebaut, der mit vielen klugen Details ausgestattet und auch all jenen mit etwas schmalerem Budget ein treuer, unverwüstlicher Reisegefährte i

Artikel: Trail
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