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Teaserbild: tapir Testtour 2019 – Ein fettes Danke geht an:

tapir Testtour 2019 – Ein fettes Danke geht an:

Die ersten Testberichte unserer traditionellen Tour sind im Kreis der tapire diskutiert und zum Teil auch schon im Blog veröffentlicht worden. Wir haben es auf der ISPO in München schon persönlich gemacht, wollen uns aber auch an dieser Stelle noch einmal bei den vielen Unterstützern bedanken, also bei allen Firmen, die uns bei der Testtour mit ihrem Equipment und ihrem Know-how unterstützt haben. Und das waren eine ganze Reihe, denn 30 unternehmungslustige tapire brauchten viel Testfutter.

In unserem ersten Resümee zur Testtour haben wir euch ja schon erzählt, wohin uns die Orga-tapire in diesem Jahr geschickt haben und was wir an der Havel und den umliegenden Seen alles erlebt haben. Neben dem gemeinsamen Naturerleben und dem Socializing im Kreis der tapire geht es auf so einer Tour auch immer darum, das eigene Wissen, den Erfahrungsschatz und damit auch ein Stück weit die eigene Outdoorkompetenz, die es im täglichen tapir-Leben braucht, zu erweitern. Deshalb haben Sandra und Carsten, unterstützt von Rabanus, auch wieder viele Firmen im Vorfeld der diesjährigen Tour angeschrieben, damit wir viel Testmaterial unter reellen Bedingungen unter die Lupe nehmen können.

Im Fokus standen in diesem Jahr dabei neben dem wasserdichten Unterbringen der Sachen mückenfeste Bekleidung, Kocher, Wasserfilter, Lampen sowie Zelte und Schlafequipment.

Schulungen im Kreis der tapire haben immer auch etwas mit einem großen Outdoor Think Tank zu tun: im Kreis sitzen, Erfahrungen austauschen und Trends diskutieren, um so gemeinsam die Möglichkeiten der einzelnen Ausrüstungsteile zusammenzuführen. Letzteres kann dann auch dazu dienen, an Firmen heranzutreten, um vielleicht doch die ein oder andere Änderung anzuregen. Kommen 27 tapire zusammen, dann kommen oft auch 27 unterschiedliche Meinungen zusammen, beruhend auf den Erfahrungen, die wir selbst auf unseren eigenen Touren machen konnten. Damit auch jeder von uns die Gelegenheit bekommt, mindestens einmal im Jahr über den jeweiligen persönlichen Tellerrand hinauszusehen, bekommt er Equipment zum Testen in die Hand gedrückt. So hatten wir beispielsweise in diesem Jahr alle MSR-PocketRocket®-Kochergenerationen parallel am Start. Simone mit der ersten Generation, Celine mit ihrem PocketRocket 2 und Anna hat die Deluxe-Variante zum Testen bekommen. Einhelliges Urteil aller Beteiligten: Der neue PocketRocket® Deluxe ist eine ziemlich coole Weiterentwicklung mit seiner integrierten Piezo-Zündung und dem breiter angelegten (nicht mehr so punktuell arbeitenden) Kocherkopf mit angedeutetem Windschutz. Im Übrigen hat der Testbericht von Anna zum raketenstarken Kocherlebnis bereits seinen Weg in den Blog gefunden. Und um beim Thema Kocher zu bleiben: Wir wollten uns es auch nicht entgehen lassen, den neuen Svea von Optimus näher unter die Lupe zu nehmen. Zumindest die etwas älteren tapire haben ja noch mit dem legendären Juwelkocher ihr Essen zubereitet und waren genauso wie die Jüngeren unter uns gespannt, wie sich im Vergleich dazu der Svea machen würde.

Bei diesem Outdoor Think Tank und den Ergebnisse könnten wir jetzt noch weiter in die Tiefe gehen, das würde aber den Rahmen hier sprengen. Es sei nur so viel an dieser Stelle gesagt: Trotz viel tapir-Demokratie herrscht im Kreis nicht immer Konsens. Es kann bei den Schulungsrunden auch schon mal heiß hergehen, wenn meinungsstarke tapire eben nicht immer einer Meinung sind.

Jeder, der einmal mit dem Boot auf Tour gewesen ist, weiß, dass wasserdichte Behälter Gold wert sind. Auch wir haben es geschafft, ein Boot zum Kentern zu bekommen und Wikki und Clara können ein Lied davon singen, wie es ist, wenn ein Teil der Ausrüstung dann doch nass geworden ist. Der Kanuverleih des Hexenwäldchens hat uns neben den Booten auch Transporttonnen zur Verfügung gestellt, in denen vor allem Futter, Kocher und Zubehör sowie technisches Equipment gut seinen Platz gefunden haben. Doch das Gros der Sachen fand in wasserdichten Packsäcken und Taschen von Ortlieb, Tatonka, Sea to Summit und Exped seinen Platz. Und der kluge tapir hat natürlich vorgebaut und alles im Boot mit unseren Spannriemen befestigt, damit im Fall der Fälle nach dem Kentern den Säcken nicht auch noch hinterhergetaucht werden muss.

Wir wollen uns an dieser Stelle bei all den Firmen bedanken, die dafür gesorgt haben, dass wir geruhsame Abende und Nächte genießen konnten. Neben den Ausstellungszelten (Danke tapir!) waren es vor allem die Matten von Therm-a-Rest, Vaude sowie Sea to Summit, auf die wir nachts unsere müden Häupter betten konnten. Zum Testen kamen die Schlafsäcke von Mountain Equipment und Mountain Hardware sowie von Sea to Summit. Das ein oder andere Kissen oder Inlett versüßte die lauen Nächte am See.

Es geht doch nichts über die abendlichen Runden am See oder Lagerfeuer und der Mond scheint dazu. Sollte er dies nicht tun, dann braucht es andere Leuchtkörper, die einem helfen, sich im Zelt oder in den dunklen Ecken auf dem Weg zur Toilette oder wohin auch immer nicht zu verlaufen. Wenn diese Lampen dann auch noch kleine fiese Signale an die beißenden und stechenden fliegenden Insekten aussenden, diese quasi anlocken, damit wir Zweibeiner in Ruhe gelassen werden, dann können Laternen wie die Buzz von Rubytec schnell zum must have unter der Ausrüstung werden. Dazu kamen noch Lampen von Goal Zero, Stirnlampen von Petzl und Black Diamond. Und das war ein spannendes Thema bei den Schulungen: mobile Solargeräte von Goal Zero und ihre Möglichkeiten (sowie Grenzen).

Gutes Essen am Abend und ein koffeinhaltiges Heißgetränk am Morgen sorgen bei vielen von uns für gute Stimmung auf Tour. Dazu braucht es das entsprechende Kocherequipment sowie Küchenzubehör. Das kam in diesem Jahr von MSR, GSI Outdoors, Optimus, Scandic sowie aus den persönlichen Beständen der tapire. Während sich die einen auf das Tütenfutter stürzten und minimalistisch beim Kochen unterwegs waren, zauberten andere wieder regelrechte Menüs zusammen. Auch am Morgen wurde auf unterschiedlichsten Wegen Kaffee zubereitet. Lecker!

Viavesto bedeutet sinnbildlich „sich für den Weg kleiden“. Im Vorfeld der Tour war schon klar, dass uns auf und an den Wasserstraßen kleine fliegende Plagegeister das Leben schwer machen würden, also zumindest all den tapiren, die auch in ihrem Alltag als lebendes Mückenschutzmittel (für andere) unterwegs sind. Doch dem konnte Abhilfe geschaffen werden: Also wohl dem, der sich für diese Testtour mit der mückenfesten Kleidung von Viavesto oder Craghoppers ausgestattet hat! Markus war auf jeden Fall ziemlich angetan und hat sich in seinem aktuellen Blogpost über die Chancenlosigkeit der Stechbiester ausgelassen.

Unser Dank geht auch an Lundhags und Ortovox für ihre hochfunktionellen und durchdachten Jacken und Hosen sowie an Outdoor Research für ihren Schutz vor der Sonne von oben. Und last but not least geht ein dickes fettes Dankeschön an Pally’Hi, deren Shirts mit den frechen Designs nicht nur optisch gute Laune bringen, sondern die auch dank ihres Merinowollanteils auch auf olfaktorischer Ebene für ein störungsfreies Miteinander im Boot und Zelt sorgen.

Als Wäscheleine für die Handtücher nach dem Baden im See hatten wir etwas ganz Edles, zugegeben nicht wirklich Ultraleichtes im Gepäck: die Slacklines von Gibbon. Okay, der Platz für nasse Sachen war ein eigentlich nur ein Sekundäreffekt. Primär nutzten Micha und Marx die Lines in den Abendstunden zum aktiven Relaxen nach einem langen Tag im Boot.

Damit wir auf den Seen und Kanälen nicht die Orientierung verlieren, gar an den wichtigen Kanaleinfahrten vorbeipaddeln würden, hatte Garmin uns mit allerlei GPS-Geräten ausgestattet. Das gab uns gleichzeitig auch die Gelegenheit, ihre Wassertauglichkeit und die Betriebszeiten der unterschiedlichen Modelle auszutesten.

Nach der Tour ist vor der Tour: Sandra und Carsten sind schon fleißig bei der Planung. Nach Klettersteigtouren, Radtouren, frühsommerlichen Kanutouren oder herbstlichen Ostseewandertouren geht es nächstes Jahr nach … – Nein, wir verraten es mal noch nicht, zumindest nicht an dieser Stelle. Lasst euch überraschen! Was auch nicht unerwähnt bleiben soll, da die Touren der letzten Jahre ohne unseren Arbeitgeber nicht funktionieren würden: Unser letztes, fettes Dankeschön geht an tapir. Danke Rando, danke Maren,  es war uns wieder ein Fest!

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