Dein Abenteuer beginnt hier!

Teaserbild: Schwedisch. Robust. Gut. – Mit Klättermusen und Lundhags in den Frühling

Schwedisch. Robust. Gut. – Mit Klättermusen und Lundhags in den Frühling

Fjällräven ist aus den Outdoor-Läden und urbanen Modegeschäften nicht mehr wegzudenken. Das Logo mit dem Fuchs und das kleine schwedische Fähnchen haben der Marke ihren Wiedererkennungswert und ihr Alleinstellungsmerkmal gegeben. Doch stimmt das wirklich? Ich habe mich im tapir auf die Suche nach weiteren Schweden-Fähnchen gemacht und zwei Firmen gefunden, die dem Outdoor-Flaggschiff „Fjällräven“ in nichts nachstehen.

Klättermusen, was ins Deutsche übersetzt so viel bedeutet wie Kletter-Mäuschen, ist nach knapp fünfjähriger Abstinenz zurück in Leipzig. Die Firma wurde 1975 in Åre, Nordschweden gegründet und steht seit jeher für Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Funktionalität und stellt Ausrüstungen für alle Bedingungen her. Das schlichte und durchdachte Design ist einzigartig, ebenso die Kombination der verschiedensten Materialien auf nachhaltiger Basis.

Eine längere Unternehmenshistorie als Fjällräven hat die Firma Lundhags. Das jämtländische Unternehmen wurde bereits 1932 von einem schwedischen Schuhmacher gegründet und hat seitdem sein Sortiment um hochwertige Bekleidung und Ausrüstung erweitert.

Lundhags‘ Stärke sind die hohe Verarbeitungsqualität, die Funktionalität der Produkte in klassischem, skandinavischem Design und eine verantwortungsvolle und nachhaltige Herstellung.

So viel zu Theorie. Wollen wir uns nun ansehen, wie sich die Firmen im Praxis-Check machen und ob sie meinem modisch-kritischen Auge gefallen.

Rabanus habe ich diesmal in die Lundhags Makke Shorts gesteckt, eine kurze Sommerhose, die in Sachen Robustheit ihresgleichen sucht. Sie endet knapp über dem Knie, macht dank des Baumwoll-Mischgewebes und des Softshell-Materials alle Bewegungen mit und hat auch noch genügend verschließbare Taschen, um die Wander-Utensilien sicher zu verstauen. Der hellgraue Farbton ist unkompliziert kombinierbar und besonders im Sommer weniger aufheizend. Dazu trägt Rabanus die Klättermusen Loride Jacket. Sie ist eine natürliche Alternative  zu einer klassischen Softshell-Windjacke aus synthetischen Materialien. Die Jacke aus Bio-Baumwolle ist robust, trotzdem leicht und klimatisiert optimal. Einem leichten Regenschauer hält das eng gewebte Baumwollmaterial mit Sicherheit stand, was die Jacke nicht nur auf Touren zu einer optimalen Bekleidung macht, sondern auch im Alltag ideale Verwendung finden kann. Die Kapuze ist gut einstellbar und geräumig. Der Reißverschluss ist leicht angeschrägt, was den Tragekomfort extrem erhöht, da es nicht zu unangenehmen Verhedderungen im Bartbereich kommen kann.

Ein weiterer Wegbegleiter, der auf Touren sowie im Alltag gut genutzt werden kann, ist der Rucksack Gnå von Klättermusen in einem exotischen, aber durchdachten Design. Der 25-Liter-Rucksack hat unzählige Erweiterungsmöglichkeiten wie Spanngummis, Ösen und Zugbänder. Er ist optimal einstellbar, mit richtig schwerer Zuladung nutzbar und nahezu unkaputtbar. Das robuste, wasserabweisende Material macht auch eine Klettertour durch einen schmalen Kamin mit.

Das Outfit wird vom Klättermusen Runa Workshop SS Tee Men komplettiert. Das legere Bio-Baumwoll/Elasthan-Shirt besticht nicht nur durch das markentypische Kletter-Mäuschen auf dem Rücken, sondern auch durch seine super weiche Haptik. Rabanus trägt außerdem das Shepherd II Cap von Lundhags, Socken von Woolpower in der Stärke 200 und die Meindl-Volllederschuhe Rialto.

Manu hat sich für mich in eine Kombination aus technischsten Materialien begeben. Dabei hat er sich auch kaum gewehrt, denn Klättermusens Klassiker, das Einride Jacket, und die sinnvollste Trekking-Hose Schwedens fühlen sich fantastisch an und sehen außerdem enorm gut aus.

Das Einride Jacket von Klättermusen besteht zu 100 % aus Bio-Baumwolle und trotzdem soll diese Jacke nahezu wasserdicht sein? Ja, denn das Material ist so eng gewebt und mit einer Wachsschicht versehen, dass es dem gemeinen Wassertropfen nicht möglich ist, in das Jackeninnere einzudringen. Das Klima für den Träger ist dank der temperaturregulierenden Eigenschaften der Baumwolle sehr angenehm und ausgeglichen. Auch dem Front-Reißverschluss sowie den hoch angesetzten seitlichen Taschen-Reißverschlüssen hat Klättermusen ein wasserdichtes Material spendiert. An den beanspruchten Stellen (Ärmel und Bündchen) ist die Jacke mit zusätzlichen Polyester-Abdeckungen ausgestattet, die auch zu 100 % aus recyceltem Material bestehen. Eine runde Sache, wie ich finde! Unter der geräumigen Kapuze kann Manu nicht nur sich selbst, sondern auch noch einiges mehr verstecken, denn sie ist riesig, dafür aber sehr gut einstellbar. Fassen wir zusammen: Diese Jacke kann mehr, als man von einer Jacke aus Baumwolle erwarten würde. Das macht sie zu einer Art „Chuck Norris der Outdoorjacken“.

In perfekter Symbiose gliedert sich hier Manus Beinkleid, die Lundhags Lockne Pant, ein. Sinnvoll ist diese Hose, weil sie genau dort flexibel ist, wo der Trekkingfreund es sich wünscht, und genau da ein Gefühl von Vertrauen an das Material vermittelt, wo man es braucht. Die Hose besteht aus einer Mischung aus Baumwolle und Recycling-Polyester. Sie ist außerdem mit einer wasserabweisenden DWR-Imprägnierung versehen, was sie vielseitig einsetzbar macht. Auf diese Buxe ist einfach Verlass: schnelltrocknend, atmungsaktiv, windabweisend, extrem abrieb- und reißfest. Wat willste mehr?

Markus feiert diesmal Ästhetik-Premiere im Tussi-Blog. Seine Scheu vor der Kamera hat nur kurz angedauert, denn ich habe ihm versprochen, ihn in ein modisch akzeptables Outfit zu stecken, um ihn nicht wie auf der Testtour 2017 als geschmackliche Entgleisung enden zu lassen. Und weil ich so überzeugt davon bin, habe ich mich einfach in die gleiche Klamottage aus der Damen-Abteilung geworfen!

Markus und ich tragen Klättermusen von Kopf bis Fuß. Die Vanadis 2.0 Softshell Jacke passt hierbei optimal zur Misty 2.0 Softshell-Hose. Beide Kleidungsstücke bestehen aus einem Stretch-Material, das viel Bewegungsfreiraum ermöglicht. Egal, ob auf Tour oder im aktiven Alltag: Die Materialien halten Schmutz und Wasser ab und trocknen schnell. Das Vanadis Jacket ist körpernah geschnitten und mit zwei hoch angesetzten Taschen versehen, sodass ein Klettergurt hier nicht im Weg ist. Bei höchster Funktionalität wiegt die Jacke gerade einmal 500 g und ist kompakt verstaubar. Die Misty 2.0 Softshell-Hose zählt zu den technischsten Hosen im aktuellen tapir-Sortiment, denn sie ist an den beanspruchten Stellen wie Gesäß und Bein verstärkt und lässt sich dank kleiner Gummi-Riemen perfekt einstellen. Der Hosenbund ist angenehm weich und kneift nirgends. Auch die Hose ist körpernah geschnitten, bietet aber enorme Bewegungsfreundlichkeit. An ihr gefällt mir – neben der großartigen Farbe – besonders, dass ich sie an meinen Wanderschuhen einhaken kann und mithilfe von Gummibändern die Beinweite regulieren kann. So fällt mein Beinkleid sportiv an mir herab. Auf meinem Rücken komplettiert der Klättermusen Ratatosk 3.0 mit 30 Litern Fassungsvermögen mein Outfit. Der geräumige Kletter-/Wander-/Alltagsrucksack besteht aus einer stabilen Polyamid-Polyester-Kevlar-Mischung und ist dank des Roll-Tops einfach zu befüllen. Sein Inneres ist hellgrau, was optimale Sichtbarkeit der verstauten Utensilien ermöglicht. Auch an ihm kann das Equipment befestigt und angeschlauft werden, das zusätzlich mit muss – Vorrichtungen dafür gibt’s genug! Meine Schuhwerk bilden die Hanwag Waxenstein Bio aus Bio-Leder, welche sich thematisch perfekt einreihen in den nachhaltigen Look (- und von uns auch schon auf Passform und Qualität getestet wurden!)

Stil-Profi Pia hat sich für mich in eine Lundhags-Kombination geworfen, bestehend aus dem Habe Jacket und der Makke Pant für die Damen. Der wunderbar rostrote Ton dieser Jacke aus Bio-Baumwolle und recyceltem Polyester glitzert bei Pia besonders gut. Doch nicht nur in Sachen Optik ist das Habe Jacket ein Knaller, denn dank des temperaturregulierenden Materialmixes und der DWR-Imprägnierung ist die Jacke vielseitig einsetzbar, egal, ob im urbanen Alltag oder auf Touren. Die Jacke ist winddicht, wasserabweisend, atmungsaktiv, unglaublich robust und trocknet schnell. Sie verfügt über zahlreiche praktisch angeordnete Taschen und eine geräumige Kapuze. Pia strahlt zwar in der Jacke, aber eigentlich hätte sie sich lieber einen deftigen Regen gewünscht, der dieser Jacke einen ebenbürtigen Gegner liefert. Absolutes Lieblingsteil in Sachen Wander-/Trekking-Hose ist die Makke Pant. Diese Hose gehört in jeden Schrank, besser noch an die Wanderin! Belüftungsmöglichkeiten, die perfekte Symbiose aus Materialen, ein verstellbarer Bund, Taschen und ein entspannt-körperbetonter Schnitt machen diese Hose zur perfekten Begleiterin auf jeder Tour. Auch die Makke Pant verfügt über eine wasserdichte DWR-Imprägnierung, die die Trägerin nicht nur vor Nässe, sondern auch vor Schmutz schützt. Im unteren Beinbereich hat Lundhags die Hose sogar mit abriebfesten und super robusten Keprotec-Verstärkungen ausgestattet. Da das Outfit sowohl im aktiven Alltag mehr als brauchbar ist als natürlich auch unterwegs, trägt Pia die geräumige Lundhags-Tasche Grett mit stolzen 15 Litern Fassungsvermögen im gleichen Farbton wie die Jacke. Schick, praktisch und nachhaltig, denn auch diese Tasche besteht zu 100 % aus Bio- beziehungsweise recycelten Materialen.

Meine erfolgreiche Suche nach Alternativen zum Fuchs ist also mehr als geglückt. Technisch, nachhaltig, vielseitig, wohl-designt und einfach schick kann es mit Klättermusen und Lundhags aus Schweden direkt losgehen auf den nächsten Erkundungs-Trip durch die Weiten der Welt!

 

Viel Spaß dabei wünscht euch

Eure Outdoor-Tussi

Laura

Kommentar schreiben

Lesen: Schwedisch. Robust. Gut. – Mit Klättermusen und Lundhags in den Frühling

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weiterschmökern

Jakob, wo bist du? – Auf der Suche nach dem richtigen Outfit für den Jakobsweg

Laura 17. Juli 2018

Kuschelstimmung! Die Herbst-Trends im tapir

Laura 29. Oktober 2018

Grüner wird’s nicht! - Zeig mir, wie grün DU bist!

Laura  3. September 2018

tapir Interview: Bouldern, Glamping und Radeln – Bekleidungsexpertin Wikki erzählt aus ihrem Outdoor-Leben

Rabanus 16. April 2019

Testbericht: Auf kurzer (Winter-)Tour mit dem Gnaur 60 von Lundhags

Anne  3. April 2018